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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Magische Augen als Tor zur Seele

07.09.2018

Rostrup Ein Jahr Vorbereitung, zwei Tage Aufbau bis tief in die Nacht, und nach drei Abenden ist alles wieder vorbei: Für viele Besucher im Park der Gärten sind die Mystischen Nächte der Höhepunkt des Jahres, für Gundel Latanza und die Techniker der Firma Active blue bedeuten sie vor allem jede Menge Arbeit und kreative Höchstleistungen.

Seit Mittwoch waren die Event-Designerin und die Techniker im Park, um alle Lichtinstallationen aufzubauen. „Ab Freitagmorgen gibt es nur noch etwas Feinschliff“, sagte Latanza am Mittwochabend. Schon da nutzten einige späte Park-Besucher die Aufbau-Arbeiten für ihre ganz persönliche „Preview“ der Mystischen Nächte. Das wirkliche Erlebnis gibt es aber erst, wenn an diesem Freitagabend um 18 Uhr alle Lichteffekte eingeschaltet werden und die Musik einsetzt. Die hat in diesem Jahr, in dem die Mystischen Nächte unter dem Motto „Magie“ stehen, eine verstärkte Bedeutung. Extra für den Park haben Oldenburger Autoren magisch-lyrische Wortspiele verfasst, die professionell eingesprochen und unter die Musik gelegt wurden.

Karten im Vorverkauf

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) jeweils bis 24 Uhr des Vortages.

An der Abendkasse kostet der Eintritt ab 16 Uhr 15 Euro (13 Euro ermäßigt). Das „Late night Ticket“ ab 22 Uhr kostet neun Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Jahreskarten-Inhaber haben freien Eintritt. Wartezeiten an der Abendkasse sind nicht auszuschließen.

Ein Bus fährt an allen Abenden auf der Route des „Meerbusses“ von 18 bis 24 Uhr im Stundentakt um das Zwischenahner Meer zum Park der Gärten. Die Kosten pro Fahrt und Person betragen einen Euro. Auch die Eintrittskarten können direkt beim Fahrer erworben werden.

Und auch das Licht wird magisch. Rund 450 Scheinwerfer, über fünf Kilometer Daten- und Elektrokabel, computergestützten Steuerungen, zwölf Nebelmaschinen, 15 Effektscheinwerfer, Video, LED- und Lasertechnik wurden aufgebaut, um Latanzas Installationen in das richtige Licht zu rücken. Große Farbinseln und generell „giftige“ Farben, prägten den Park in diesen Tagen, beschreibt Gundel Latanza.

Da gibt es bizarre Augenpaare als Tore zur Seele, begleitet von Uhren, die ständig in anderem Licht erstrahlen und Schlangen, die doppelzüngig aus dem Nebel schimmern. Sechs Stunden dauert es, allein die Lichteffekte für diese Installation zu programmieren.

Einige Schritte weiter fordert der Teufel zu einem Würfelspiel heraus. Aber Vorsicht: „Jeder weiß, der Teufel gewinnt immer“, sagt Latanza. Weiter geht es durch einen magischen Kreis mit leuchtenden Amuletten direkt in ein dreidimensionales Tarot-Spiel. Am Hexenbrett können die Besucher selbst herausfinden, ob die Geister ihnen antworten. Generell haben die Mystischen Nächte in diesem Jahr mehr Elemente, bei denen die Besucher nicht nur hinschauen, sondern auch mitmachen können. Wer möchte, kann sich die Karten legen oder mit einem Henna-Tattoo vorübergehend verschönern lassen.

Jede Installation wird im Park der Gärten zum ersten Mal aufgebaut, kaum etwas ist vorher in der Realität getestet. „Trotzdem funktioniert immer alles“, sagt Latanza selbstbewusst. „Manches wird viel besser als erwartet, anderes nicht ganz so gut, aber alles funktioniert.“

Wenn am Sonntag um 24 Uhr der letzte Besucher den Park verlässt, endet auch die Lebensdauer der Installationen – sie werden nur für diese drei Tage entworfen. Und für Latanza und das Team im Park der Gärten stehen dann schon die mystischen Nächte 2019 im Mittelpunkt. „Am Samstag sitzen wird das erste Mal zusammen und beraten über das nächste Thema“, sagt Diana Rolfes, Leiterin des Veranstaltungsmanagements im Park.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630

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