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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Heimatmuseum: Schlaflos Musik in Form gebracht

25.01.2014

Wiefelstede Sie malt, was sie hört, sagt Sabine Hoopmann. Die Wiefelstederin, die vielen als ehemalige und derzeit wieder kommissarische Leiterin des Gospelchors „Soul Inside“ der evangelischen Kirchengemeinde Wiefelstede bekannt sein dürfte, sieht bei Musik, „wenn sie denn harmonisch ist“, geometrische Muster. „Synästhesie“ nennt man das: Getrennte Bereiche der Wahrnehmung werden gekoppelt – wie Geräusche mit Formen und Farben. Und sie hat angefangen, das zu malen, was sie dann sieht – mit Acrylfarben, die ihr liegen. Am Sonntag, 26. Januar, wird ihre erste eigene Ausstellung um 11.15 Uhr im Heimatmuseum in Wiefelstede eröffnet. Überschrieben ist sie mit „Musik für die Augen“.

Sonntag Eröffnung

Eröffnet wird die Ausstellung „Musik für die Augen“ am Sonntag, 26. Januar, um 11.15 Uhr im Heimatmuseum in Wiefelstede. Sie ist dann bis zum 23. Februar sonnabends von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

2013 erst begonnen

Zum Malen kam sie übers Zeichnen – im vergangenen Jahr erst. Im Frühjahr hatte die an Parkinson erkrankte Wiefel­stederin in einer Reha durch ihre Medikation nächtelang nicht schlafen können. „Singen – das ging ja wegen der Nachtruhe nicht“, macht sie deutlich, warum sie – um etwas zu tun zu haben – zum Bleistift griff und zu zeichnen begann. „Nichts Tolles – und richtig Spaß gemacht hat das auch nicht“, erinnert sie sich. Der Spaß kam dann im Sommerurlaub in Dänemark, wo sie Acrylfarben und Pinsel im Gepäck hatte und sich so in vielen schlaflosen Nächten mit der Malerei befasste. Das lag ihr mehr. Und im August begann sie dann auch jene Bilder zu malen, die am Sonntag in der Ausstellung zu sehen sein werden. Und so manches dieser Bilder zeigt eben auch das, was die Wiefelstederin „sieht“, wenn sie etwa einen ganz bestimmten Song hört. Für die Wiefel­stederin ist diese Art der Malerei eine Möglichkeit, auch dann kreativ zu bleiben, wenn die Erkrankung ihr den Gesang einmal nicht mehr erlauben sollte, sagt sie.

Fast 200 Bilder

Fast 200 Bilder hat die Wiefelstederin seit August schon fertiggestellt – 35 will sie in der Ausstellung präsentieren. Die Porträts, die sie mit dem Bleistift nach Fotos gezeichnet hat, zeigt sie nicht – wohl aber Blumenbilder und Collagen. Jene Bilder jedoch, die malerischer Ausdruck von Musik sind, die will sie in der Ausstellung auch mit kleinen Schildchen versehen, auf denen der Titel jenes Songs steht, den sie beim Malen gehört oder selbst gesungen hat – und den Augen der Betrachter so Musik „zeigen“.

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Museumsleiter Wolfgang Hase wird die Besucher am Sonntag begrüßen. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Susanne Wendler-Düßmann.


     www.heimatmuseum-wiefel­stede.de 
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