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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Schutzengel wacht über Biker

17.05.2016

Wiefelstede Seit einigen Wochen sind wieder verstärkt Motorradfahrer auf den Straßen unterwegs. Was gleichzeitig bedeutet, dass es vermehrt zu Unfällen mit Autos und anderen Verkehrsteilnehmern im öffentlichen Straßenverkehr kommt. Bis jetzt gab es in der neuen Motorradsaison bereits acht tote Motorradfahrer zu beklagen.

Diese Informationen wurden am Sonnabendnachmittag im Zuge des Motorrad-Gottesdienstes (MoGo) in der St. Johannes-Kirche in Wiefelstede von Pastor Hugo Mieth den anwesenden Bikern mitgeteilt mit der Bitte und Aufforderung, sich im Straßenverkehr vorausschauend zu bewegen. Zum Thema „Sonne, Urlaub, mein Bike – aber auch mein Schutzengel“ mahnte Pastor Mieth, selbst begeisterter Motorradfahrer, an, ordentlich zu fahren. „Wenn ein Kind an der Straße steht, halte ich an und lasse es über die Straße. Motorradfahren hat immer etwas auch mit Verantwortung zu tun“, führte er weiter aus.

Organisiert von der Wiefelsteder Motorrad-Gruppe „Slowlys“ fand der „MoGo“ zum neunten Mal statt, wobei die Resonanz überschaubar blieb. „An jedem zweiten Sonnabend im Mai findet diese Veranstaltung statt. Da wir dieses Mal das Pfingstwochenende haben, sind viele Biker mit ihren Gruppen unterwegs“, versuchte Dieter Zoch von den „Slowlys“ die geringe Teilnehmerzahl zu erklären. Die Durchführung des Motorrad-Gottesdienstes sei aber schon deshalb wichtig, weil den Bikern für ihre Fahrten der Segen ausgesprochen wird mit dem Wunsch, dass Schutzengel über sie wachen mögen.

Einen kleinen Schutzengel in Bronze erhielt an diesem Nachmittag Henry Biernat aus Lemwerder. Der 79-Jährige, der seit 60 Jahren Motorrad fährt, nahm als Ehrengast ebenso an der Veranstaltung teil wie Helga Hartmann aus Varel. Sie ist mit 82 Jahren noch aktive Bikerin. Und auch Henry Biernat fährt gern weiterhin Motorrad. Erst im Februar hat er sich eine neue Maschine gekauft. Bis zu 15 000 Kilometer legt er im Jahr noch auf dem Motorrad zurück. Größere Unfälle hatte er glücklicherweise nicht. „Es gibt leider viele, die mit den Geräten nicht richtig umgehen können. Es kommt nicht nur auf das Rasen an, man muss auch vorausschauend fahren können“, gab er einen Tipp zur Vermeidung von Unfällen. Den kleinen Schutzengel, den er erhielt, wird er natürlich künftig auf seinen Fahrten dabeihaben.

Im kommenden Jahr werde es noch einmal einen Motorrad-Gottesdienst in Wiefelstede geben. Ob danach noch weitere folgen werden, werde der Zuspruch entscheiden. In den vergangenen Jahren habe die Resonanz ständig abgenommen. „Wir müssen dann entscheiden, wie es tatsächlich weiter geht“, so Dieter Zoch.

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