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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Seit 44 Jahren in Familienhand

04.04.2014

Bad Zwischenahn Die älteste Spielerin war 106 Jahre alt, der erfolgreichste brauchte gerade einmal 30 Schläge für die 18 Bahnen und der bekannteste Gast war Schauspielerin Maria Furtwängler – Jörg und Susanne zur Brügge haben so einige Daten im Kopf, wenn es um „ihre Minigolf-Bahn“ geht. „Gewisse Höhepunkte bleiben einfach im Kopf“, erklärt Jörg zur Brügge.

Mit Stolz sitzt das Ehepaar in der neu errichteten Sitzecke der eigenen Minigolf-Anlage. Seit nunmehr 44 Jahren ist der Parcours für Groß und Klein am Jagdhaus Eiden in Familienbesitz. 1970 hätten die Großeltern Elfriede und Gerd die Anlage gekauft, 1991 die Eltern Helmut und Margrit übernommen. Seit 2009 sind es nun Jörg und Susanne, die in dritter Generation die Anlage pflegen.

Zeitloses Vergnügen

Dass der Sport mit dem kleinen Ball noch immer die Leute in seinen Bann zieht, zeigten die vergangenen Tage. „Bei dem traumhaften Wetter ist hier immer was los. Minigolf ist zeitlos, es macht jedem Freude“, erklären die Inhaber. Egal ob die ganz Kleinen, Ältere oder gar Geburtstagsgruppen – bei der Suche nach dem besten Weg zum Ziel haben alle Spaß. „Wir haben seit 2011 hier auch eine Grillhütte neben der Anlage aufgebaut, so dass Gruppen erst spielen und dann gemeinsam grillen können“, berichtet Jörg zur Brügge. Schließlich spielt der gesellschaftliche Aspekt – das lustige Zusammensein – beim Minigolf zumeist die entscheidende Rolle.

Rekordhalter auf der Anlage mit 18 Bahnen, die von Anfang an so aufgebaut waren und jedes Jahr restauriert werden, ist Helmut Weerts. „30 Schläge, da muss man sehr regelmäßig spielen, eigene Bälle und Schläger haben“, betont Jörg zur Brügge. Ein besonderer Höhepunkt sei der Besuch von Maria Furtwängler gewesen, die 2009 einen Tatort in Bad Zwischenahn gedreht und auf der Minigolf-Anlage nach Drehschluss gespielt hatte. Aber auch andere Prominente wie Hella von Sinnen oder Michael Thurnau haben in Bad Zwischenahn bereits eingelocht.

Im Regelbetrieb kann auf der Anlage von 10 bis 19 Uhr gespielt werden – je nach Witterung auch länger, versteht sich. Für diesen Freitag, den 4.4., haben die Inhaber aufgrund des 44. Geburtstages der Familientradition ein besonderes Angebot für Familien mit Kindern bis zu zwölf Jahren vorbereitet. Auch ansonsten pflege man die Kontakte. So seien die Villa Kunterbunt oder die Grundschule Elmendorf/Aschhausen auch schon ein paar Mal mit den Kleinen zu Besuch gewesen, um umsonst zu spielen.

Vierte Generation?

Und wie geht es mit der Familientradition in Zukunft weiter? „Wir hoffen natürlich, dass unsere Kinder sie später einmal weiterführen“, sagen Jörg und Susanne zur Brügge. Das wäre dann bereits die vierte Generation der Familie. Die Hoffnung besteht allein schon, damit die Inhaber später einen Grund haben, auch selbst mal regelmäßig zu spielen, denn: „Wir sind eigentlich nie auf der Bahn zu finden, schaffen das im Alltag einfach nicht. Bei unseren Eltern hat das aktive Spielen auch erst begonnen, als wir die Anlage übernommen haben.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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