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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Selbst Akteure müssen zeitweise lachen

25.02.2008

LOY „Minsch arger di nich“ heißt das neue Stück der Loyer Theatergruppe „De Flüsterkasten“. Ärgern musste sich bereits bei der Premierenvorstellung am Freitagabend im Gasthof zu Loyerberg keiner der Zuschauer, dafür gab es jede Menge Gelegenheit zum Lachen. Die durchaus tiefsinnige Komödie sorgte für viel Begeisterung, immer wieder hatten die Darsteller die Lacher auf ihrer Seite.

Selbst die Akteure konnten sich bei einzelnen Szenen kaum vor Lachen halten und mussten immer wieder mal kurz verweilen. Witzige Dialoge, perfekt besetzte Rollen und eine originelle Kostümierung trugen weiterhin zur perfekten Unterhaltung bei.

Ergreifende Szenen spielten sich ab im Seniorenheim Sonnenblick. Der rabiate Pfleger Max (Olaf Greve) tyrannisiert und schikaniert die Bewohner des Seniorenheims bei jeder Gelegenheit. Während der Proben zum Stück „Romeo und Julia“ für die Theateraufführung anlässlich des geplanten Sommerfestes spitzt sich die Lage im Heim zu. Ernst Beckmann (Klaus Dörgeloh), Bewohner des Seniorenheimes und ehemaliger Schauspieler, probt eine Liebesszene mit Käthe Paul (Andrea Herder), einer pensionierten Studienrätin. Käthe Paul ist gleichzeitig begeisterte Anhängerin der Kriminalautorin Agatha Christie und versucht, dem klassischen Stück mit kriminalistischen Elementen einen gewissen Kick zu geben. Gestört werden die Proben durch die laute Marschmusik des pensionierten Offiziers August von Rottow (Rainer Sundermann) , der durch seinen militärischen Drill immer wieder bei den anderen Bewohnern aneckt. Anna Klingenberg (Conny Faske), eine weitere Bewohnerin und Witwe eines Apothekers, leidet zeitweise

unter Gedächtnisschwund, hat aber immer wieder lichte Momente und überrascht dann mit unerwarteten Geistesblitzen. Die Schikanen durch den Pfleger Max nehmen kein Ende, die Situation eskaliert. Als dann auch noch Tina (Anne Dörgeloh), Enkelin August von Rottows, von Max tätlich bedrängt wird, beschließen die Bewohner des Seniorenheimes, sich zur Wehr zu setzen und dem Treiben des unbeliebten Pflegers ein schnelles Ende zu bereiten. Gemeinsam wird ein Plan geschmiedet, um den rabiaten Pfleger sozusagen gemeinschaftlich „um die Ecke zu bringen“. Pate stehen dabei die unter anderem auch die Kriminalromane von Agatha Christie. Mit vergifteten Pralinen soll Max das Handwerk gelegt werden. Es wird spannend im Seniorenheim, nächtliches Treiben sorgt zusätzlich für weitere Aufregungen und Verwirrungen.

Am Ende erntet ein überraschender Ausgang noch mal viel Beifall. „Hoffentlich war ich auch böse genug", fragt dann auch noch Olaf Grewe, Darsteller des Pflegers Max, beim Verlassen der Bühne schmunzelt.

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