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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Seltene Schlepper sind am Zug

01.08.2013

Barghorn Der Name, den das schmucke blaue Boot bekommen sollte, lag auf der Hand: Loylita haben die Loyer Treckerfreunde das Gefährt getauft, das allerdings nicht zu Wasser gelassen wird. Es handelt sich nämlich um ein Wackelboot, das die neue Attraktion beim 6. Oldtimer-Treffen ist, zu dem der Verein am Wochenende einlädt.

„Die Mitglieder unseres Vereins haben das Boot in Eigenleistung gebaut“, sagt 2. Vorsitzender Dirk Brumund. Nach Feierabend trafen sich die Mitglieder und bauten das ausrangierte Ruderboot, das sie vom Gartenbaubetrieb Braukmann bekommen haben, für ihre Zwecke um.

Vor allem Kinder dürfen sich nun beim Oldtimer-Treffen in dem Wackelboot vergnügen. Künftig wolle der Verein das Boot verleihen – an andere Vereine, die ebenfalls noch eine Attraktion zur Kinderbelustigung benötigen.

Am Mittwochmorgen haben zahlreiche Helfer des Vereins auf dem Gelände an der Ecke Ringstraße/Schwarzer Weg in Barghorn mit den Vorbereitungen für das Oldtimer-Treffen begonnen, zu dem mehr als 200 historische Traktoren erwartet werden. Das große Feld, das Hans-Hermann Denker gepachtet hat, war bereits abgemäht worden. Nun ging es daran, das Zelt aufzubauen und Paletten zu verlegen. „Damit sich die Besucher trockenen Fußes bewegen können“, sagt Vereinsvorsitzender Kevin Krieger. Getränke- und Bratwurstbuden werden später ebenfalls auf den Paletten aufgestellt.

Bis spätestens Sonnabendmorgen muss alles fertig sein. Um 9 Uhr beginnt das Oldtimer-Treffen, das der Verein alle zwei Jahre veranstaltet. Am Sonntag geht das Fest um 9 Uhr weiter. Bereits ab 8 Uhr wird ein Frühstück für jedermann angeboten. Außerdem haben die Frauen des Vereins und auch Nichtmitglieder mehr als 60 Kuchen und Torten gebacken, sagt Brumund stolz.

In erster Linie geht es aber um die historischen Schlepper. „Alles, was früher hier in der Gegend im Einsatz war, ist zu sehen“, sagt Brumund – vom Holder über den Lanz bis hin zum Deutz. Kevin Krieger zeigt seinen Güldner G 75. „Das ist ein seltenes Stück. Davon wurden nur 201 Exemplare gebaut“, sagt der 31-Jährige.

Auf der Wühlstrecke können die Treckerfahrer zeigen, was in ihren Maschinen steckt. Mit Beton gefüllte Rohre müssen zum Beispiel über eine bestimmte Strecke gezogen werden. Im Einsatz sind auch die Kartoffelsortiermaschine und die historische Dreschmaschine des Vereins.

„Da werden viele Erinnerungen wach“, sagt Brumund, der – ebenso wie die meisten anderen Helfer – extra Urlaub für die Zeit rund um das Oldtimer-Treffen genommen hat.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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