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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Spiekerbaas bringt „Füür“ einfach mit

21.11.2013

Nuttel „An’t open Füür“ ging nichts am Dienstag beim 100. Kaminabend in Claußens Gaststätte in Nuttel. Schließlich waren 140 Gäste gekommen, um gemeinsam mit dem Organisator der Nutteler Kaminabende, dem Wiefelsteder Autor Wilfried Harms, auch das 25-jährige Bestehen dieser plattdeutschen Veranstaltungsreihe zu feiern – bei Musik und Sketchen. Und das ging eben nicht im kleinen Kaminzimmer, sondern nur im Saal der Gaststätte, wo Harms auch etliche Gäste besonders begrüßte.

Wiefelstedes neuer Bürgermeister Jörg Pieper musste „zu seiner Schande“ gestehen, dass er bislang noch nie bei einem der Kaminabende gewesen war. Er versprach aber, das einmal nachzuholen. Pieper dankte Wilfried Harms für „die Belebung des kulturellen Lebens hier in der Gemeinde“ und erinnerte daran, dass der Organisator der Kaminabende bereits 2005 für seine ehrenamtlichen Verdienste um das Gemeinwesen von der Gemeinde geehrt worden war.

Spiekerbaas Rita Kropp, Petersfehn, erinnerte daran, dass der allererste Kaminabend 1988 vom damaligen Spiekerbaas Hans Dirks gestaltet worden war: „Da ist es nur richtig, wenn ich nun anlässlich des 25-jährigen Bestehens dabei bin.“ Und da es wegen des enormen Zuspruchs ja kein „Füür“ gab am Dienstagabend, hatte sich Rita Kropp die Mühe gemacht, das Gedicht „Das Feuer“ von James Krüss einmal ins Plattdeutsche zu übersetzen und vorzutragen. Bei dieser „Weltpremiere“ war es denn auch mucksmäuschenstill im Saal. Anschließend überreichte sie Harms eine Urkunde.

„25 Jahre – das ist so wie Silberhochzeit – und irgendwie ist Wilfried Harms ja auch mit dem Kamin verheiratet“, flachste der Vorsitzende des Vereins Begegnungsstätte Heinrich Kunst, Dr. Dieter Thierfeld, der „von Herzen“ zum Jubiläum gratulierte und dem Organisator da noch „viele Hochzeitsjubiläen“ wünschte. Zuvor hatte Wilfried Harms auch Fritz Lottmann vom Ollnborger Kring, Ex-Bürgermeister Helmut Völkers, „Spieker“-Schatzmeister Arnold Gerdes und Hans-Gerd Wefer, Vorsitzender des Heimatvereins Conneforde, begrüßt. Bestens unterhielten dann die Gießelhorster Dörpskapell und „De fidelen Twee ut Ganderkesee“, das sind Ellen Poppe und Irmgard Müller, die Gäste mit ihren Sketchen.

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