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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater: „Stepphöhner“ stehen auf sexy Luigi

26.02.2016

Wahnbek In dem Stück „De Stepphöhner“, mit dem die Speelkoppel Wahnbek am Mittwochabend im Pferdestall auf Gut Wahnbek Premiere feierte, wurde teils mit feinfühligem Humor aber auch mit deftigen Sprüchen das Zwerchfell der Zuschauer bearbeitet. Das Publikum bedachte die Leistungen der Schauspieler mit viel Applaus.

„De Stepphöhner“, das sind drei Damen, die sich im Hotel „Seeblick mit Finesse“ mal etwas gönnen wollen und vordergründig nicht darauf aus sind, Männer kennenzulernen. Was sich aber nicht verhindern lässt, denn im Hotel arbeiten Luigi (Karl-Heinz Wemken), der italienische Barkeeper und Animateur, und Guido Dünnbier (Bouwe Kleiwerd), der mittels einer Partnervermittlung auf der Suche nach einer Frau ist.

Karten verfügbar

Für einige Vorführungen gibt es noch Restkarten, teilt die Speelkoppel mit. Ein Überblick: Sonntag, 28. Februar, 15.30 Uhr (ab 14 Uhr Kaffeetafel); Mittwoch, 2. März, 20 Uhr; Sonnabend, 5. März, 15.30 Uhr (ab 14 Uhr Kaffeetafel); Sonntag, 6. März 15.30 Uhr (ab 14 Uhr Kaffeetafel); Mittwoch, 9. März, 20 Uhr; Freitag, 11. März, 20 Uhr.

Karten gibt es beim Kiosk Wahnbek, bei der Raiffeisenbank Wahnbek und bei Klaus Hillen von der Speelkoppel, Tel. 04402/ 4577.

Luigi beherrscht nicht nur „perfekt gebrochen“ die italienische Sprache, sondern irgendwann auch die gesamte Szenerie. Und es dauert nicht lange, dann finden die Damen nun doch Gefallen an dem mit viel „Sex-Appeal“ ausgestatteten Luigi – allen voran „Stepphuhn“ Wiebke (Frauke Dietrich), die Feministin. Sie findet anfangs, dass „een Kerl“ nie mehr Wert ist als einen Euro. Und auch nur dann, wenn er den Einkaufswagen schiebt.

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Auch „Stepphuhn“ Dorle (Sandra Lange), die kleine „Dösige“, die nicht aus ihren vier Wänden rauskommt, vertritt diese Auffassung. Obwohl sie nie einen Mann aus der Nähe gesehen hat. Drittes „Stepphuhn“ ist die zweifache Witwe Gabriele (Heike Klar), die ihren ersten Mann beim Angeln verlor, als er den Angelhaken bis auf die Hochspannungsleitung schleuderte. Und ihr zweiter Mann musste über einen Witz derartig lachen, dass er in die elektrische Heizdecke nässte und dabei umkam.

Aber eigentlich soll Guido Dünnbier mittels der Partnervermittlerin Gila Wallenstein (Julia Görtemaker) an „die Frau gebracht“ werden. Gila ist die Schwester von Agnes (Hedwig Ganske), die das Hotel betreibt. Gila ahnt ein leichtes Geschäft. Stehen doch gleich drei „Stepphöhner“ zur Verfügung, um ihre Vermittlungsgebühr „einzuheimsen“.

Mit aller Kraft – und großer schauspielerischer Leistung – versucht sie, das etwas trottelige Muttersöhnchen Guido zum „Supermann“ zu stilisieren. Er soll ein toller Kitesurfer sein und hat schon bei Windstärke 11 auf dem Wahnbeker Fernsehturm dem Sturm getrotzt. Auch sonst ist er ein „echter Kerl“. Das alles nützt aber nichts, denn Luigi bleibt das Objekt der Begierde.

Alle Schauspieler glänzen durch hohe Textsicherheit. Mimik und Gestik überzeugen bei allen Darstellern. Immer wieder gibt es Szenenapplaus und Zurufe. Sandra Lange spielt zum ersten Mal mit und gewinnt sowohl als „kleine Dösige“ (die es nicht schafft, auf den Barhocker zu kommen) als auch als „Femme fatale“, als sie Luigi sehr erfolgreich umgarnt. Von Haus aus spricht sie kein Plattdeutsch. Auf der Bühne ist das nicht zu merken.

Eine große Überraschung gab es im letzten Akt. Es kam natürlich alles ganz anders als der Zuschauer glaubte. Wenn auch der Saal nicht ganz gefüllt war, die Stimmung war bestens. Für einige Vorführungen gibt es noch Restkarten (siehe Infokasten).

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