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Aktualisiert vor 28 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater als „Familiensache“

29.07.2015

Westerstede „2015 war eine sehr gute Freilichttheatersaison. Rund 11 000 Zuschauer haben unser Kinder- und unser Erwachsenenstück zwischen dem 3. und 19. Juli gesehen“, freut sich Inga Benavidez, Geschäftsführerin der Freilichttheatergemeinschaft Westerstede. Ein Erfolgsstück von Erich Kästner hatte der Hamburger Regisseur Philip Lüsebrink einstudiert: „Emil und die Detektive“ ermittelten 14 Mal, „Der schwarze Graf“ – ein heimatgeschichtliches Stück, das sich um den Brand Westerstedes 1815 rankt – trieb neun Mal sein Unwesen auf der Bühne auf dem Alten Markt. Auch hier führte Lüsebrink Regie.

In der Freilichttheatersaison 2013 sahen rund 10 600 Gäste die Aufführungen „Pünktchen und Anton“ und „Raub der Sabinerinnen“, aber damals gab es wesentlich mehr Aufführungen: 30 insgesamt, während es in diesem Jahr 23 waren.

„Unsere Stückauswahl für 2015 war genau richtig. Sowohl beim Kinderstück als auch beim Erwachsenenstück hatten wir mehr Zuschauer als 2013.“ Wie „Emil und die Detektive“ den Dieb Grundeis jagen und stellen wollen, verfolgten 6388 Zuschauer, darunter 3400 Kinder und Jugendliche bei den Schultheatervorstellungen an den Vormittagen. Beim „schwarzen Grafen“ saßen durchschnittlich 519 Gäste auf der Tribüne mit ihren 690 Plätzen, insgesamt sahen das heimatliche Stück 4676.

Theater – das ist in Westerstede stets auch eine Familienangelegenheit. So wirkten im Stück „Emil und die Detektive“ die drei Kinder der Ocholter Familie Meints, David, Lena und Johannes, mit. Die Brüder Sinan und Tizian Palloks gehörten ebenfalls zu den Laienschauspielern; während Sinan im Erwachsenenstück mitwirkte (Christian, der Knecht), war Tizian eine der beiden „Emil“-Besetzungen. Auch die Mutter der beiden, Anja Palloks, war mit dabei – auf der Bühne auch als Emils Mutter.

Auch der andere „Emil“, Alexander Ahrens, hatte seine Mutter im Rampenlicht an seiner Seite: Marlene Ahrens spielt Emils Tante.

„Dass die Mütter sich auch auf die Bretter, die die Welt bedeuten, begeben, hat sich oftmals aus der Situation heraus entwickelt“, berichtet Inga Benavidez, Geschäftsführerin der Freilichttheatergemeinschaft. Sie begleiteten ihre Kinder zu den Proben und wurden vom „Theaterfieber“ erfasst.

Noch weitere Geschwister standen auf der Bühne: Pony Hütchen wurde von Jule Thoben gespielt, ihre Schwester Lara war als „Fotografin“ tätig. Timur und Thore Ceteler spielten in „Emil“ „Gustav mit der Hupe“ bzw. „Grundeis“. Als Kommissarin Lurie ermittelte Famke Schukat, ihre Schwester Yelda war „Beamtin in Berlin“. Zu den Statisten zählten die Geschwister Anna und Lea Markus sowie Lena, Hannah und Rieke Mersmann und Lena und Merle Rothenburg.

Im Erwachsenenstück „Der schwarze Graf“ schlüpfte Friederike Meiwald in die Rolle der Theda, Frau des Bauern Lothar, und Ann-Britt Meiwald spielte die Hauptrolle als Lina Alberts. Zudem war mit Erich Koch und Anette Haupt-Koch auch ein Ehepaar mit von der Partie. Er spielte Magnus, den Schweinezüchter, sie dessen Frau Dörthe.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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