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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater In Apen: Koffer für Augsburg sind gepackt

18.09.2019
Frage: Hallo zusammen. Ich habe gehört, dass ihr schon bald auf eine längere Reise gehen werdet. Von Apen nach Augsburg, das ist ein langer Weg für eine Puppe. Freut ihr euch auf die Reise?
Leutnant Jack Roman: Natürlich. In der Ausstellung „Krimis, Kollegen und Polizei“ treffe ich viele Kollegen.
Frage: Kennt ihr denn jemanden in der Augsburger Puppenkiste, beispielsweise Jim Knopf oder Urmel aus dem Eis?
Leutnant Jack Roman: Ich persönlich nicht, aber die Dame hinter mir (schaut zu Anne Sudbrack) kennt sie alle.

Männeken-Theater

Das Interview mit den vier Aper Puppen aus dem Männekentheater wurde stellvertretend mit Puppenspielerin Anne Sudbrack gemacht.

Die vier Puppen, Leutnant Jack Roman, Studentin Dina, Student Perry Hutch und Professor Dr. Jarvis gehen bis vom 3. November 2019 bis zum 3. Mai 2020 in die Augsburger Puppenkiste. Sie gehören zur Sonderausstellung „Krimi, Detektiv, Polizei“.

Entworfen wurden die Figuren von Rike Janßen.

Seit 2006 spielt Anne Sudbrack drei- bis viermal im Jahr mit allen vier Puppen einen Krimi.

Das Angebot kam von der Organisatorin der Augsburger Puppenkiste. Sie hat die Figuren auf einem Bild gesehen und sich bei Anne Sudbrack gemeldet. Die hat sofort eingewilligt.

Freitag, 27. September, findet im Männeken-Theater eine letzte Aufführung mit den vier Puppen statt.

Frage: Welche Aufführung möchtet ihr euch denn ansehen?
Leutnant Jack Roman: Hänsel und Gretel und am besten ein Kabarett.
Frage: Spürt ihr einen gewissen Erwartungsdruck? Die Augsburger Puppenkiste ist ja praktisch wie Weihnachten für euch.
Leutnant Jack Roman : Ich bin schon aufgeregt, dort richtig anzukommen. Allerdings ist es mir eine große Ehre, dort zu sein, junger Mann.
Frage: Dina und Perry, seid ihr beide ein Paar?
Studentin Dina : Nein, wir zwei sind nur gute Freunde.
Frage: Schon bald verlasst ihr zwei Apen und geht für sieben Monate nach Augsburg. Wie geht es euch damit?
Studentin Dina : Naja, also für Perry ist es eine neue Chance. Er ist vor kurzem von der Uni geflogen.
Student Perry Hutch : Dina, hör auf damit!
Frage: Was ist da dran? Bist du aktuell noch an der Universität eingeschrieben, Perry?
Student Perry Hutch : Also, nein. Der Professor hat mich beim Mogeln erwischt.
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Studentin Dina : Wir bekommen in Augsburg neue Möglichkeiten. Vielleicht ergibt sich ja auch ein langfristiges Engagement. Eventuell schreiben Perry und ich zusammen einen Krimi.
Frage: Einen Krimi? Seht ihr beide diese Art von Filmen am liebsten?
Student Perry Hutch : Wir gucken gerne Mord mit Aussicht, einen guten Tatort oder letztens hat uns „Der Fall Collini“ gut gefallen.
Frage: Kennt ihr dann auch den Krimi „Sieben“ mit Brad Pitt und Morgen Freeman in den Hauptrollen?
Student Perry Hutch : Nein, den kenn’ ich nicht. Junger Mann, Sie müssen wissen, dass ich erst 1991 geboren wurde.
Frage: Dann bist du ja ein Jahr älter als ich. Mögt ihr denn auch skandinavische Krimis?
Studentin Dina: Ja, die sind gut. Wie heißen die noch, Wallander und Blomkvist?
Student Perry Hutch : Richtig schön schaurig müssen die Krimis sein. Das mag ich sehr.
Frage: Dina, hast du die Koffer denn schon gepackt?
Studentin Dina : Ich muss gar nicht packen. Frau Sudbrack macht das für uns. Sie denkt schon an die Requisiten und die Schminke, wobei, ich bin ja dauergeschminkt.
Frage: Wenn ihr dann im Mai 2020 wieder zurück in Apen seid, habt ihr Angst, auf der Straße zu landen?
Student Perry Hutch : Eher nicht so. Die Menschen hier in Apen mögen uns zu sehr, als dass wir auf der Straße landen.
Frage: Guten Morgen, Herr Professor. Welche Prüfungen stehen in Apen noch an?
Professor Dr. Jarvis : Es kommen noch die Einzelprüfungen aus den Semesterferien (lacht).
Frage: Meinen Sie, dass Ihre Studenten die Prüfungen schaffen werden?
Professor Dr. Jarvis : Ich glaube, dass die Studenten das bekommen, was sie verdient haben.
Frage: Okay, und ich nehme an, dass auf der langen Überfahrt nach Augsburg so einiges passierten kann, oder?
Professor Dr. Jarvis: Exakt so ist es. Leider bin ich in einer Einzelkabine, aber die ist wenigstens gut gepolstert. Dann komme ich nicht mit einem Dachschaden dort an.
Frage: Wie ist es für Sie, von Apen nach Augsburg zu kommen?
Professor Dr. Jarvis: Apen ist nett, aber nicht der Nabel der Welt. Augsburg ist da schon besser, aber langfristig möchte ich auch mal nach New York oder Australien.
Frage: Vielleicht ergibt sich das ja, wenn Sie in Augsburg erfolgreich waren. Was meinen Sie, besteht da eine Chance?
Professor Dr. Jarvis: Wissen Sie, ich hoffe ja noch auf einen Nobelpreis für Medizin. Dreimal war ich bisher nominiert, aber ich bin immer leer ausgegangen. Was für eine Enttäuschung.
Frage: Und was ist Ihr Spezialgebiet?
Professor Dr. Jarvis: Die menschliche Anatomie.
Frage: Das ist aber sehr allgemein gefasst, finde ich.
Professor Dr. Jarvis: Glauben Sie mal nicht, dass ich Ihnen meine weltbewegende Idee jetzt präsentieren werde. Mein Thema bleibt geheim. Sie wissen ja gar nicht, wie sehr man heutzutage aufpassen muss mit diesen ganzen Plagiaten.
Frage: Alles klar. Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg und jede Menge Spaß in Augsburg und kommen Sie mit ihren drei Begleitern heil wieder zurück.

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Michael Diederich Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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