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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Erziehung: Theater: Mehr als nur ein Spiel

02.03.2010

AUGUSTFEHN Dass sie durchaus mit den Großen mithalten können, das zeigten die „Spielmäuse“ bei einem Regionaltreffen anlässlich des 16. Niedersächsischen Schüler-Theatertreffens im Augustfehner Kindergarten „Die Brücke“. Unter den fachkundigen Blicken von zwei Gästen vom Fachverband für Schülertheater und weiteren Zuschauern präsentieren die 15 fünf- bis sechsjährigen Kinder das Stück „Der barmherzige Samariter“. Auf die Bühne traten außerdem Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten Elisabethfehn mit einer ungewöhnlichen Schwarzlicht-Inszenierung.

Biblische Geschichte

Für die Augustfehner Kinder gehört das Theaterspielen zum Alltag. Hier wird schon seit Jahren mit großem Erfolg eine so genannte Theaterwerkstatt angeboten. Auch der „barmherzige Samariter“ ist hier entstanden. Wie die Betreuerinnen Julia Herzog und Esther Pawis erzählen, sei das Stück ausgehend von der biblischen Geschichte, einem Bilderbuch und einem Musical entwickelt worden. In alle Arbeitsschritte seien die Kinder aktiv eingebunden gewesen. Selbst beim Kostüme nähen und Kulissen bauen hätten die Kinder mit angefasst. Alle Rollen seien in einer Doppelbesetzung einstudiert worden, so dass jederzeit auch ein Rollentausch möglich sei.

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Das Theaterspiel ist in den Augen der Erzieherinnen nicht nur eine Form der Freizeitgestaltung, sondern bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, sich zu entwickeln. „Wir stellen immer wieder fest, dass Kinder, die vorher schüchtern und zurückhaltend waren, sich verändern. Sie lernen, im Mittelpunkt zu stehen und vor Zuschauern zu sprechen. Das baut das Selbstbewusstsein auf“, fasst Julia Herzog ihre Eindrücke zusammen.

Das können auch Ingo Zach und Maria Grave vom Fachverband für Schülertheater nur bestätigen. „Es ist immer wieder beeindruckend, welche Möglichkeiten selbst in jüngeren Kindern stecken. Natürlich gibt es auch Grenzen, aber in der Regel kann man Kindern eine Menge zutrauen“, betont Zach. Ziel und Zweck des Theatertreffen sei es daher auch, Anregungen zu bieten und die Vielfalt der Möglichkeiten aufzuzeigen, ergänzt Grave.

Zwei weitere Aufführungen

Trotz Lampenfieber haben sowohl die Kinder aus Augustfehn als auch die Kinder aus Elisabethfehn ihre Vorstellung mit Bravour gemeistert. Für die „Spielmäuse“ stehen in dieser Woche noch zwei weitere Aufführungen für die Eltern auf dem Programm.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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