• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Theater und Tanz bauen Vorurteile ab

22.03.2016

Rastede Aufeinander zugehen, Vorurteile abbauen und ein Miteinander im Alltagsleben schaffen: Vor diesen Herausforderungen stehen zurzeit die Menschen in Deutschland und die neu ankommenden Flüchtlinge. Wie sie bewältigt werden können, wurde am Wochenende im Evangelischen Bildungshaus in Rastede in dem Seminar „Fremdsein überwinden“ vermittelt.

Das Seminar, für das sich etwa 40 Teilnehmer angemeldet hatten, war der Auftakt zu insgesamt sechs Veranstaltungen, die sich mit verschiedenen Aspekten rund um das „Fremdsein“ befassen sollen. Am Wochenende wurde den Fragen „Was brauche ich?“ und „Was kann ich geben?“ nachgegangen – mit Elementen aus Tanz, Theater und Kunst.

Bevor es in eine von drei Arbeitsgruppen ging, hatten die Teilnehmer, zum Teil geflüchtete Menschen, die jetzt im Nordwesten leben, aber auch Deutsche, die sich für eine Zusammenarbeit mit Flüchtlingen interessieren, die Möglichkeit, sich kennenzulernen. „Wir haben unter anderem nach unterschiedlichen Merkmalen wie Augenfarbe, Linkshänder oder Lieblingsfarbe sortiert, um so unterschiedliche Gruppenkonstellationen zu schaffen, in denen sich die Personen austauschen konnten“, sagte Heike Scharf vom Evangelischen Bildungshaus.

Zusammen mit Swen Engel vom Bildungshaus und Uwe Fischer von der Arbeitsstelle für Spiel, Theater und Kultur in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg wurden anschließend die beiden Fragestellungen bearbeitet. Bei der Präsentation der Ergebnisse wurde deutlich, dass Anerkennung, Akzeptanz, Unterstützung und auch Geborgenheit gesucht werden. „Was kann ich geben?“ ist Schutz, Wissensvermittlung, Stärke und auch die Zeit, einfach nur zuzuhören.

„Viele der Flüchtlinge werden in Deutschland bleiben und sich hier eine neue Zukunft aufbauen wollen“, sagte Heike Scharf. Mit dem Projekt „Fremdsein überwinden“ möchten die Organisatoren „einen Ort der Begegnung, des Austausches und des Kennenlernens für Menschen schaffen, die neu in Deutschland sind oder schon länger hier leben“, führte Uwe Fischer aus.

Die kommenden Seminare, die bis Ende 2017 angeboten werden sollen, bauen thematisch aufeinander auf, haben aber eigene Schwerpunkte. Jeder Interessierte kann teilnehmen. Wer am Wochenende nicht dabei war, hat also die Möglichkeit, sich an den weiteren Veranstaltungen zu beteiligen. Vielleicht finden die folgenden Seminare größeren Zuspruch bei den in Rastede lebenden Flüchtlingen, von denen jetzt zwei dabei waren. Zum „Fremdsein überwinden“ gehört es auch, Netzwerke aufzubauen, wofür sich das Wochenende bestens eignete.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.