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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Dorfgemeinschaft: Unter diesem Dach steckt Leben

21.09.2016

Ofen Ein Dorfgemeinschaftshaus zu bauen, ist das eine. Doch lebendig wird der Ort erst durch Menschen, die ihn besuchen. Insofern gilt für das Friedrich-Hempen-Haus in Ofen: Hier steckt richtig viel Leben drin. Das ist – knapp zwei Jahre nach der Eröffnung – jedenfalls die Bilanz des Ortsbürger- und Heimatvereins Ofen.

August Lehmann blättert in seiner Liste. Der 70-Jährige ist Schriftführer des Vereins und koordiniert zudem alle Aktivitäten im Friedrich-Hempen-Haus. „Im Jahr 2015 hatten wir 40 Veranstaltungen mit insgesamt 3400 Besuchern“, hat er ausgerechnet. Das Maibaumsetzen gehörte dazu, der Adventsbasar, Vorträge und auch private Feiern. „Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen.“

2012 war der Namensgeber des Hauses, Friedrich Hempen, gestorben. Der Ofener Architekt hatte veranlasst, dass mit seinem Nachlass ein Treffpunkt für das Dorf geschaffen werden solle. Über eine dafür gegründete Stiftung wurden dann knapp 900 000 Euro für die Herrichtung des Grundstücks und den Bau des Hauses freigegeben. Am 30. Oktober 2014 wurde das Dorfgemeinschaftshaus feierlich eröffnet. An diesem Tag wäre Friedrich Hempen 75 Jahre alt geworden.

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Dem Ortsbürger- und Heimatverein Ofen, der das Haus betreut, bieten sich seitdem neue Optionen für die eigene Arbeit. Die Archivgruppe zum Beispiel hat nun genügend Platz, um an der geplanten Chronik zu arbeiten. Im Obergeschoss des Hauses werden derzeit noch Räume eingerichtet, für deren Verwendung es bereits Ideen, aber noch keine Entscheidung gibt.

Andere Gruppen nutzen ebenfalls gerne diese zentrale und repräsentative Anlaufstelle. „Der Blutspendedienst ist heilfroh, dass er dieses Haus nutzen kann“, sagt Lehmann. Der Ortsbürgerverein selbst kann durch eigene Veranstaltungen für sich werben. Zudem füllt sich die Kartei auch über Umwege. „Wer das Haus für eine private Veranstaltung mieten möchte, muss in Ofen wohnen und Mitglied im Verein sein.“ Oder es eben werden

Gleichzeitig haben die Mitglieder viel Verantwortung übernommen. Das Haus will in Schuss gehalten, Veranstaltungen geplant und koordiniert werden. Man habe sich auch umgeschaut, wie andere Häuser dieser Art arbeiten, berichtet Lehmann. Das Kulturzentrum Ofenerdiek in Oldenburg, eine ehemalige Kirche, betrachtet er als großes Vorbild. Doch die Arbeit müsse im Rahmen des Ehrenamtes für den Verein zu stemmen sein. „Man kommt auch an Grenzen.“


  Weitere Infos unter   www.friedrich-hempen-haus.de 
Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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