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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

THEATER: Verstrickungen bis zur „Wiederauferstehung“

11.11.2008

RASTEDE Dreimal wöchentlich wurde für die Komödie aus der Feder des Erzkomödianten Norbert Tank geprobt, dann öffnete sich bei der Späälkoppel des Heimatvereins Rastede im „Hof von Oldenburg“ der Vorhang für die Premiere von „Euro, Teuro, Pannemann". Die Geschichte spielt in einer Dorfkneipe, liebevoll und bis ins Detail getreu nachgestellt von dem Kulissenbauer Dieter Ramke sowie Volker Kind und ihren Helfern.

Wirtin Ina Puvogel ist pleite und muss die alte Standuhr verpfänden. Als ihr Mann Rolf zusammen mit seinem Sohn Werner das Erbstück aus dem Haus trägt, kommt es zu einem folgenschweren Missverständnis: Die Verpackung der Uhr erinnert an einen Sarg und nun glaubt das ganze Dorf, die Oma sei gestorben. Bei den Nachbarinnen Greten und Mariechen, authentisch gespielt von den auch im richtigen Leben benachbarten Annelore Döding und Sabine Richter, brodelt die Gerüchteküche.

Wirt Rolf, in dessen Rolle Frank Kehrmann schlüpfte, kommt nicht umhin, seine Mutter aufzuklären: „Oma, du bist tot". Die Oma fackelt nicht lange und spielt das Spiel mit: „Dann kommen die Leut´, du wirst schon sehen, wie die Kasse klingelt!" Einer von vielen Höhenpunkten, herausgespielt vom Urgestein der Späälkoppel, deren Namen schon bei der Vorstellung der Schauspieler vom Publikum gerufen wurde: Hildegard Kröger, 75 Jahre alt und seit 54 Jahren aktiv dabei.

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Bis zur „Wiederauferstehung" von Oma Puvogel gibt es so manche Verstrickungen. Die Nachwuchstalente bei der Späälkoppel sorgen dabei nicht nur im Rahmen der humorigen Geschichte für frischen Wind: die achtzehnjährige Julia Christians hat ihr gelungenes Debüt als Schlachterlehrling Nicole.

Der junge Nils Müller spielt in seiner zweiten Saison als Sohn Werner eine tragende wie ebenso überragende Rolle, die 28-jährige Vanessa Bartels spielt sich als Gerichtsvollzieherin Katja in die Herzen des Publikums. Am Ende heißt es: „Nu wat allens wedder good!", auch für Wirtin Ina und den „Pannemann" Heinrich, souverän dargestellt von Ute Eisenberg und Helmut Wemken.

Für das Licht und die Technik zeichneten Siegfried Mans und sein Nachfolger Jürgen Borchers verantwortlich, als „Schminkfroo" fungierten Sigrid Warband und Sabine Pestrup. Jan-Gerd Schmacker, der seit über 50 Jahren bei der Späälkoppel dabei ist, nahm als „Topuster" im Flüsterkasten Platz.

Das Generationen übergreifende Ensemble der Späälkoppel des Heimatverein Rastede hat den älteren, aber vor allem auch vielen jungen Zuschauern einen „komodigen" Abend beschert. Noch weitere fünf Vorstellungen folgen. Laut „Späälbaas" Claudia Krüger sind noch wenige Restkarten bei den Vorverkaufstellen Raumausstatter Riemer und im Kiosk am Voßbarg erhältlich.

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