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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Von Rügenwalde nach Bad Zwischenahn

13.08.2009

BAD ZWISCHENAHN Eine Ausstellung mit Bildern und Dokumenten der pommerschen Stadt Rügenwalde zeigt derzeit das Museum Ostdeutsche Heimatstube, Auf dem Winkel 8, in Bad Zwischenahn.

Auslöser, um diese Ausstellung zu gestalten, sei ein Zeitungsartikel über die Rügenwalder Mühle gewesen, erläuterte Vereinsvorsitzender Dr. Gerd Burmeister den vielen Gästen zur Ausstellungseröffnung. Die „Rügenwalder Mühle“ als traditionsreiche pommersche Fleischverarbeitung habe die besondere Bedeutung der im Jahre 1312 gegründeten Stadt zu Bad Zwischenahn gefestigt.

Interessante historische Daten über die pommersche Ostseestadt mit Marienkirche, die mehrfach durch Brände zerstört wurde, das Herzogschloss und Rathaus vermittelte dann Museums-Geschäftsführerin Dr. Idis Hartmann den Gästen. So habe es dort im Mittelalter viele gelehrte Männer gegeben, erläuterte Dr. Hartmann, denn damals existierte in der pommerschen Stadt bereits eine Lateinschule.

Die Schüler erlangten mit dem 14. Lebensjahr die Berechtigung zum Studium an einer Universität und hätten mit 20 Jahren ihr Examen in der Tasche gehabt. Nach dem letzten Kriege wurde die Stadt nach der russischen Besatzung im Juli 1945 den polnischen Verwaltungsbehörden übergeben.

Die Ausstellung beinhaltet auch einen Brief, den Charlotte Müller, die Mutter der jetzigen Seniorchefin der „Rügenwalder Mühle“, Ruth Rauffus, nach ihrer Vertreibung im Jahre 1948 schrieb. Sie stellte dann in einem DVD-Beitrag noch einmal die erlebte Flucht und Vertreibung sowie den Neuanfang im Ammerland vor. Aus Anlass des 175-jährigen Firmenjubiläums des fleischverarbeitenden Unternehmens übergab sie dem Museum eine Spende in Höhe von 500 Euro. Die Exponate über die Geschichte Rügenwaldes sind noch bis zum 1. November zu besichtigen.

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