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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Vorsicht vorm Heiratsschwindler

31.08.2015

Bad Zwischenahn Eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung bot die Spälköppel des Vereins für Heimatpflege am Sonnabend zur Premiere des lustigen Vierakters „Heiratsswindel“ in der Diele des Ammerländer Bauernhauses. Was die Darsteller um „Spälbaas“ Klaas Düring auf der Bühne boten, war Bauerntheater im besten Sinne. Ein Verdienst liegt auch bei den Autoren Edgar Bessen und Günter Handke, die auch ohne dramatische Handlungen den norddeutschen Menschen in seiner Art trefflich und launig schilderten.

In dem Vierakter lebt Opa Struwe (Klaas Düring) mit seiner verwitweten Schwiegertochter Klara (Irmtraud Wordtmann) und Enkelin Fiete (Kea Bischof) auf seinem Struwehof. Klara hat dort „die Hosen an“ und ihre „starke Hand“ ist erforderlich, um den stets nörgelnden Schwiegervater und den arbeitsscheuen und listigen Knecht Hannes (Heiner Bischof) an ihre Pflichten zu erinnern. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Brieftauben, ein Hobby ihres verstorbenen Mannes. Opa Struwe hält nichts davon. „Schwien bringt Speck, Duven bloot Dreck“, meint er.

Eine gute Nachbarin ist Hermine (Inge Warnken). Gerne würde sie es sehen, ihren etwas begriffsstutzigen Sohn Christian (Torsten Schiller) mit Fiete zu verkuppeln. Und mit Opa Struwes raffinierter Hilfe kommt es auch zum ersten Rendezvous.

Ein Heiratsschwindler soll in der Gegend sein Unwesen treiben und es auf wohlhabende Frauen abgesehen haben. Die Damen sind gewarnt. Plötzlich taucht Otto Lehmkuhl (Werner Taube), ein alter Freund von Opa Struwe auf. Ist er der Heiratsschwindler, denn das äußere Merkmal, einen auffälligen Siegelring, trägt er am kleinen Finger?

Mit der Auflösung aller Schwierigkeiten und Verwirrungen in der rund zweieinhalbstündigen Vorstellung erlebten die Zuschauer einen vergnüglichen Abend. Für Spälbaas Klaas Düring war es die 30. Premiere, und er sei genauso aufgeregt wie beim ersten Mal, bekannte er bei der Begrüßung. Doch die Aufregung war unbegründet. Alle Akteure zeigten sich in großer Spiellaune. Bis zum 11. Oktober ist das Stück zu sehen.

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