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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Fotografie: Wenn der Frühling wie Winter aussieht

13.06.2017

Bad Zwischenahn /Ammerland Das Ammerland bietet viele Fotomotive – heute werden sie meist mit dem Smartphone aufgenommen, oder – wenn der Fotograf etwas ambitionierter ist, mit einer hochwertigen Digitalkamera.

Auf analogen Filmen fotografieren eigentlich nur noch Enthusiasten wie Ernst Adolf Stöckmann. Der 76-Jährige Zwischenahner, Mitglied im Fotoclub Westerstede, hat sogar eine noch speziellere Leidenschaft: Die Infrarotfotografie. Mit seinem größten Schatz, einer Panoramakamera von Linhof und einem speziellen Filter ist er vor allem in der Natur unterwegs. Die beeindruckendsten Aufnahmen, die dabei in den vergangenen zwei Jahren im Ammerland entstanden sind, hat er jetzt in dem Bildband „Lichtblicke des Ammerlandes“ zusammengefasst. Nur auf den ersten Blick wirken die Aufnahmen wie normale Schwarz-Weiß-Fotografien. „Die Infrarotaufnahmen sind kontraststärker als ein normales Schwarz-Weiß-Foto“, erklärt Stöckmann. „Der Himmel wirkt dunkler, Wolken viel intensiver. Grün, Gelb und Rot erscheinen auf dem Infrarotbild weiß. Aufnahmen im Frühjahr sehen deshalb aus wie Winterlandschaften“, erläutert Stöckmann weiter.

Angefangen hat Stöckmann mit der Fotografie schon mit 14 Jahren mit einer Agfa-Box mit Rollfilm – und dem ist er bis heute treu geblieben. „Man kann auch Digitalkameras zur Infrarotfotografie umbauen, aber ich bleibe beim Film“, sagt er.

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Seit vier Jahren fotografiert Stöckmann Infrarot, wirklich viel Zeit verbringt er aber nicht hinter der Kamera. „Mein Sohn hat zwar den Betrieb der Familie übernommen, aber ich verbringe immer noch den größten Teil meiner Zeit bei der Arbeit“, sagt der 76-jährige Gärtner. Die Verbindung zur Natur findet sich auch in Stöckmanns Motiven wieder. „Ich fotografiere eigentlich nur Landschaften“, sagt er. Das hat allerdings auch mit dem speziellen Panorama-Format der Kamera zu tun. Nur Motive, die in das Seitenverhältnis 1:3 passen, lassen sich mit der Kamera gut einfangen. Doch davon gibt es im Ammerland zum Glück reichlich. Bekannte Orte hat Stöckmann ebenso in die Sammlung von 52 Motiven für sein Buch aufgenommen, wie seltene Motive. „Ich bin sicher, es gibt für jeden noch etwas Neues zu sehen“, verspricht er.

Stöckmanns „Lichtblicke des Ammerlands“ sind im Buchhandel erhältlich und bei Thalia in Bad Zwischenahn und in der Buchhandlung Lesezeichen in Westerstede vorrätig.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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