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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Hobby: Wenn Elefanten fliegen lernen

07.04.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T07:49:48Z 280 158

Hobby:
Wenn Elefanten fliegen lernen

Kleefeld So ganz zufrieden bin ich noch nicht.“ Hans Schneider aus Nordhorn ließ Ostersonnabend auf dem Gelände der Familie Heinje an der Schoolstraat in Kleefeld zum ersten Mal seinen bunten Elefanten Elmar fliegen. „Insgesamt sieht das Ganze schon ganz gut aus, aber einige Strippen müssen wir wohl noch ziehen. Die letzten Arbeiten werden wir hier auf dem Hof erledigen.“

Der kunterbunte Elefant Elmar, nach einer Kinderbuchfigur des britischen Autors David McKee, ist das neuste Windspiel des begeisterten Drachenfliegers. In „drei arbeitsintensiven Monaten“ wurden gut 50 Quadratmeter aus 196 Einzelteilen miteinander vernäht. „Es ist ein bunter Elefant mit 98 unterschiedlichen Teilen auf jeweils einer Seite. Und das hat Zeit gebraucht“, so Schneider. Der Elefant ist fast vier Meter hoch und rund fünf Meter lang.

Auf die Idee, einen „Elmar“ zu fertigen, brachten Schneider die Enkelkinder. „Sie verschlingen die Geschichten des Elefanten Elmar. Mit seiner außergewöhnlichen Erscheinung bringt er andere zum Lachen. Das soll auch mein Elefantendrachen.“

Mit seinem Freund Jürgen Jansen aus Oberhausen, wie Hans Schneider selbst seit Beginn der Treffen „Ostergast“ in Kleefeld, wurde bereits ein zweiter Elefant genäht, der ebenfalls am Osterwochenende in Kleefeld das Fliegen lernt. Dieser hat ein Maß von gut 2,50 Metern Höhe.

In der Bauerschaft trafen sich Mitglieder des Drachenvereins „Höhenwahn“ mit Sitz in Brochterbek/Tecklenburger Land bereits zum 8. Mal. „Kleefeld ist ein idealer Ort. Hier finden wir Ruhe und Entspannung. Du stehst auf der Wiese und hörst nur den Wind. Für mich ist das Lebensqualität“, sagt Schneider. In Kleefeld könne auch in Ruhe experimentiert werden.

Voll des Lobes über das Ostertreffen bei Werner Heinje ist auch Michael Schmidt, Vorsitzender des Drachenvereins. „Im Ammerland treffen sich erstmals nach der Winterpause die Drachenbauer, um ihre neuen Kreationen zu testen und vorzustellen.“ Dieses Mal bestand die Runde aus 21 Frauen und Männer, die aus Oberhausen, Detmold, Nordhorn, Bad Bentheim, Wilhelmshaven und Stade anreisten. Sie genossen die familiäre, freundschaftliche Atmosphäre.

Mitglieder der „Fesseldrachenflieger (FDF)“ Stade nahmen diesmal ebenfalls an dem Drachenfest teil. „Werner Heinje kennen wir schon seit bestimmt 20 Jahren. 2014 hatte er auch uns eingeladen. Leider konnten wir nicht. Aber dieses Mal sind wir dabei“, so Ingo Fickert aus Stade. Er war vom Treffen völlig begeistert. Nur die nasse Wiese gefiel ihm nicht. Nach dem starken Niederschlägen der vergangene Woche konnten die Drachenbauer nur in Gummistiefeln ihre Drachen steigen lassen.