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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Laienschauspiel In Edewecht: Schnaps statt Landwirtschaft

07.11.2019

Westerscheps Gut zwei Monate nach der Premiere folgen ab diesem Freitag weitere Aufführungen der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ Westerscheps. Um 20 Uhr wird im Saal des „Tollhus auf den Wurnbarg“ der Vierakter „Up Düvels Schuuvkoor“ von Karl Bunje präsentiert, mit dem die Theaterschauspieler des Heimatvereins zur Eröffnung des Erntedankfestes in Westerscheps einen großen Erfolg hatten.

Text nicht vergessen

Die eigentliche Spielsaison dieser Theatergruppe ist der November. Bis zum 20. November werden insgesamt sechs Vorstellungen zu sehen sein. „Es ist guter Brauch, mit unserem Theaterspiel das Erntefest zu eröffnen“, so Spielleiterin Gunda Deeken. Danach heißt es, nicht mehr den Text zu vergessen, was bei einer Pause von zwei Monaten nicht ganz einfach ist. Um wieder in das Spielen zu kommen, wird jetzt wieder mehrere Abende in der Woche geprobt.

Die Zuschauer dürfen sich auf eine kurzweilige Komödie mit viel Situationskomik und überraschenden Wendungen freuen. Die Handlung des Stückes, das 1961 geschrieben wurde, spielt im Jahr 1946 und beschreibt das Zeitgeschehen nach Ende des 2. Weltkrieges. Jungbauer Heiko Herkens (dargestellt von Thomas Hollje) und Knecht Jan Spin (Jürgen Eilers) betreiben weniger eine Landwirtschaft, sondern verdienen ihr Geld mit dem Schwarzbrennen von Schnaps.

Dorfgendarm Fied Hillmer (Dirk Gnieser) hat genug damit zu tun, auf seine Tochter Helga (Tanja Röben) zu achten, die unbedingt den Jungbauern heiraten will, was der Polizist gern verhindern möchte.

Als die Großmagd Taline (Karin Hobbensiefken) das Versteck der Schwarzbrenner entdeckt, schmiedet sie einen Plan, damit der Jungbauer Helga nicht heiraten kann. Ein zusätzliches Heiratsversprechen sorgt für weitere Verwirrungen, was wiederum der kleinen Magd Marie (Gunda Deeken) in die Hände spielt.

Sechs Aufführungen

Wie in den Jahren zuvor sorgen die Souffleusen Elke Gerdes und Margret Stockmann dafür, dass keiner im Text stecken bleibt. Für die passenden Frisuren und für das Schminken ist Lilia Willms zuständig. Das Bühnenbild wurde von den „Smeerjungs“ des Heimatvereins gestaltet.

Neben der Aufführung an diesem Freitag, 8. November, ist das Stück auch am Samstag, 9. November, am Freitag, 15. November, am Samstag, 16. November, und am Mittwoch, 20. November, jeweils ab 20 Uhr, zu sehen. Am Sonntag, 17. November, gibt es eine Nachmittagsvorstellung ab 15 Uhr.

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