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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Schauspiel: Familienbande mit Ganoven-Gen

05.09.2017

Westerscheps Auf die Maskenbildnerin kommt diesen Freitag, 8. September, einige Arbeit zu. Sie muss Thomas Hollje von der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ so schminken, dass er mindestens 20 Jahre älter wirkt – denn der 46-Jährige spielt in dem neuen Stück „Familienbande“ von Claus Woberg den Opa Hoppedanz.

Seit 20 Jahren gehört Thomas Hollje der Theatergruppe an. „Meine Frau, mein Vater und auch mein Opa haben hier schon mitgespielt. Als Kind habe ich zusammen mit meinem Vater Dieter die plattdeutschen Texte gelesen, auch wenn ich kaum etwas verstanden hatte.“ Jetzt ist es natürlich anders. Thomas spricht das Ammerländer Platt, wobei es bei den Texten manches Mal zu Schwierigkeiten kommen kann. „Manche sind im Saterländer oder auch im Friesischen Platt geschrieben. Da werden manche Wörter anders ausgesprochen.“

Wie seine Mitspieler verfügt auch er über die benötigte Routine, um in brenzligen Situationen nicht den Faden zu verlieren. „Wichtig ist dabei, die komplette Handlung zu kennen, um bei Abweichungen im Text wieder die richtige Spur zu finden“, rät der Angestellte eines Telekommunikations-Unternehmens. „Ich selbst bin auf der Bühne freier geworden, ich lebe die Rolle, wenn ich sie spiele. Ganz gleich, wen ich dann darzustellen habe.“

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Gunda Deeken, seit gut vier Jahren Leiterin der plattdeutschen Theatergruppe, hält große Stücke auf Thomas. „Mit ihm kann jeder gut spielen. Er ist genial im Spiel und flexibel im Text. In seinen Rollen kommt er ehrlich und authentisch rüber. Das ist schon klasse.“

Die Premiere des Theaterstücks „Familienbande“ wird im Rahmen der „Groden ammerschen Arntefier“ im Festzelt auf dem Platz an der Moorstraße gefeiert, die am Freitag um 19 Uhr offiziell eröffnet wird. Dann können sich die Zuschauer ein eigenes Bild von Opa Hoppedanz machen und das Spiel von Gunda Deeken als seine Tochter Lore, Jürgen Eilers als sein Schwiegersohn Otto und Tanja Röben als seine Enkelin Hildegunde genießen. In weiteren Rollen spielen Jürgen Röben als Wigbert, Margret Stockmann als Grete Moor, Marion Fleßner als Monika Lübbers, Bianca Raschke als Eva Müller und Dirk Gnieser als Polizist mit. Im Mittelpunkt steht die Familie Hoppedanz, die dorfbekannt für ihre zweifelhaften Aktivitäten ist. Wenn sie auch kaum über Geld verfügt, so doch über erhebliche kriminelle Energien – und über eine Leiche in der Tiefkühltruhe.

Wie die Komödie ausgeht, bleibt vorerst ein Geheimnis. Sicher ist jedoch, dass Lilia Wilms und Rainer Bittner mit Maske und Frisur schon deshalb gefordert sind, weil drei Generationen glaubhaft dargestellt werden müssen.

Wer die Premiere am Freitag nicht besuchen kann, hat die Möglichkeit, sich das Stück im Spätherbst anzusehen. Dann finden weitere Aufführungen auf dem „Wurnbarg“ in Wittenberge statt, versprechen die Mimen.

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