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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Warten auf den Agenten der 72-Stunden-Aktion

17.05.2019

Westerstede Die Spannung steigt. Denn so ganz genau wissen die Mitglieder der Landjugend GiGaHüs nicht, was am Donnerstag, 23. Mai, auf sie zukommt. Denn die Teilnehmer aus den drei Dörfern Gießelhorst, Garnholt und Hüllstede beteiligen sich erstmals an der 72-Stunden-Aktion der niedersächsischen Landjugend.

Der Ablauf ist immer derselbe: um 18 Uhr wird ein Agent eine bis dahin geheime Aufgabe verkünden, die der Dorfgemeinschaft zugute kommt. 72 Stunden lang haben die Beteiligten Zeit, gemeinsam das Ziel zu erreichen. Aber nicht nur Einfallsreichtum und praktisches Geschick sind notwendig, sondern auch Kontakte. Denn die Dorfbewohner, andere Vereine und Sponsoren können und sollen die Teilnehmer unterstützen.

Die Landjugend GiGaHüs ist seit Anfang des Jahres offiziell anerkannt, aber schon länger sind die Jugendlichen in den drei Dörfern aktiv. So packen die Gründungsmitglieder seit gut zwei Jahren kräftig mit an. Sie fuhren beim Osterfeuer Sträucher an, richteten Rallyes für Kinder aus und halfen beim Erntefest mit. Inzwischen ist die Gruppe auf rund 25 Mitglieder angewachsen.

Die Aktion der Landjugend

Die 72-Stunden-Aktion steht unter der Überschrift „Einfach ma machen!“ Schirmherr der niedersachsenweiten Aktion ist „Günther, der Treckerfahrer“. Die Aufgabe wird am Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr, mitgeteilt. Ende der Aktion ist Sonntag, 26. Mai, 18 Uhr.

Aus dem Ammerland beteiligen sich die Ortsgruppen Aschhausen (Bad Zwischenahn), Westerloy, Torsholt, Gi-Ga-Hüs – (Gießelhorst-Garnholt-Hüllstede), Pe-Li-Bu (Petersfeld-Linswege-Burgforde) (alle Westerstede) und Nordloh-Tange (Apen).

Auch in Westerloy steigt die Anspannung, denn die dortige Landjugend beteiligt sich ebenfalls zum ersten Mal an der 72-Stunden-Aktion. „Wir wollen gemeinsam etwas für unser Dorf machen und als Einheit auftreten“, erklärt Onno Dierks, Vorsitzender der Westerloyer Landjugend 3.0.

Das Team fiebert dem 23. Mai entgegen. „Wir sind motiviert und freuen uns drauf“, so Tomke Hollander vom Vorstand, und Tilo Decker, dritter Vorsitzender, fügt hinzu: „Wir haben inzwischen viel vorbereitet, kräftig Flyer verteilt, die Westerloyer gebeten, uns zu unterstützen und eifrig bei Firmen Spenden angefragt, notiert und teilweise auch schon gesammelt.“

Projekt fürs Dorf

„Wir haben uns im Herbst beworben und drei Vorschläge eingereicht“, erläutert Lasse Hollander, zweiter Vorsitzender. „Vielleicht wird es auch etwas ganz anderes – wir wissen es nicht“, erklärt Emma Rädeker vom Vorstand. Auf jeden Fall sei die Teilnahme eine große Herausforderung und ein Projekt für das Dorf. Vorbereiten könne man nur einen Teil der Aktion, wie die Verpflegung sicherzustellen. „Da haben sich bereits viele Leute und Gruppen angeboten, die helfen wollen“, freut sich Onno Dierks. Gut sei auch, dass viele Mitglieder im Team im Lohnbetrieb oder im Baugewerbe arbeiten würden.

Aktuell 70 Mitglieder

Der 2015 gegründeten Landjugend gehören aktuell 70 Mitglieder im Alter von 14 bis 35 Jahren an. Gemeinsam wird viel unternommen: Planwagenfahrt, Kohl- und Fahrradtour, Kartfahren und weitere Aktionen. Außerdem liegt die Organisation des Erntefestes in Händen der Landjugend sowie die Nikolaus-Aktion. Ferner beteiligen sich die Jugendlichen an weiteren Festen im Dorf. Kürzlich hatte die Landjugend zum Kinderkino in die Turnhalle eingeladen.

Jetzt aber steigt hier wie auch in Gießelhorst, Garnholt und Hüllstede die Vorfreude auf die 72-Stunden-Aktion. Wie die beiden neuen Gruppen wissen, kann die Herausforderung groß sein.

Schon viel geschafft

Vor vier Jahren hatten andere Gruppen einiges zu tun: Für die Landjugend Torsholt galt es, den Schoolpadd nahe der Hauptstraße wieder herzurichten und Bänke zu bauen sowie Sitzgarnituren für die Grillhütte anzufertigen. 800 Meter Wegstrecke wurden komplett erneuert, zudem wurden insgesamt sechs Sitzmöglichkeiten gebaut.

Für die Landjugend PeLiBu (Petersfeld, Linswege, Burgforde) lautete die Aufgabe, die Schutzhütte, Zum Hullen 44a, zu einem Rast- und Grillplatz umzubauen und eine Hecke anzupflanzen.

Einen Weg anzulegen und Schilder aufzustellen, war Aufgabe der Landjugend Halsbek. Start und Ziel des gut fünf Kilometer langen Spazierweges war der Dorfweiher. Auch bei früheren Aktionen wurden hier alle Aufgaben bewältigt. In diesem Jahr pausieren die Halsbeker jedoch.

Aber anderswo, etwa bei den Landjugend-Organisationen Torsholt und PeLiBu, steigt das Lampenfieber. Alle Beteiligten freuen sich über die tatkräftige Unterstützung aus dem Dorf und über Sachspenden.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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