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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Für Avalanche zählt jede Stimme

17.08.2017

Westerstede Sie sind Anfang 20, sind aus Westerstede, Ocholt, Apen und Stapelermoor, verstehen sich prächtig, blödeln gerne rum und wenn sie sich treffen, dann wird es richtig professionell: Die Rede ist von der Band „Avalanche“, die einem großen Ereignis entgegen fiebert. „Wir haben die erste und zweite Runde jeweils als Sieger gemeistert. Jetzt sind wir im Regional-Finale – am 22. September in Bremen im Kulturzentrum Lagerhaus“, sprudelt es aus Trommler Lukas Schaefer heraus. „Es geht um den SPH-Bandcontest. Das ist ein Bandwettbewerb, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgetragen wird und als der größte im deutschsprachigen Raum gilt, möglicherweise sogar in Europa“, fügt Sänger Freddy Meyer hinzu.

Das Wichtigste in Kürze

Das Regional-Finale findet am Freitag, 22. September, ab 18.30 Uhr, im Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12 bis 19, in Bremen statt.

Eintrittskarten für 8 Euro pro Person können über www.facebook.com/avalanche.project bestellt werden.

Jede Band hat ein verfügbares Kartenkontingent von 150 Karten, die es zu verkaufen gilt. Die Westersteder Band „Avalanche“, die im Jugendzentrum ihren Proberaum hat, hofft auf viele Zuschauer.

Eventuell soll am 22. September ein Bus eingesetzt werden.

Wie kam es zur Teilnahme? Phillip Schröder habe gegoogelt, welche Wettbewerbe es für Bands gibt und sei auf den SPH-Bandcontest gestoßen. „Da habe ich uns einfach angemeldet, ohne meine Freunde zu fragen“, erzählt der 23-jährige Bassist lachend. „Schließlich war die Anmeldung kostenlos“. Doch dann sei bereits zwei Tage später die Zusage für die Teilnahme gekommen.

„Ich war anfangs etwas skeptisch, weil die teilnehmenden Bands Karten verkaufen müssen – aber inzwischen bin ich längst Feuer und Flamme“, so Hannes Hobbiebrunken (Keyboard). „Wir haben dadurch schon tolle Kontakte mit Profis geknüpft und können uns alle durchaus eine gemeinsame Zukunft als Musiker vorstellen“, erzählt der 22-jährige Lukas.

Doch nun gilt es, das Regional-Finale zu gewinnen. „Wir hoffen auf Hannover“, blickt Tammo Dänekas (Leadgitarre) optimistisch auf einen Sieg in Bremen und die damit verbundene weitere Teilnahme voraus. Auf jeden Fall rühren die sechs Bandmitglieder – allesamt Studenten oder Fachoberschüler – massiv die Werbetrommel, denn die Zuschauer stimmen kräftig mit ab. „Die Jury vergibt eine Stimme, jeder Zuschauer zwei Stimmen“, so Phillip.

In Bremen werden die sechs Musiker in einem 30-minütigen Auftritt ihr Talent zeigen. „Wir präsentieren nur die besten Stücke von uns – das sind wahre Klassiker, sehr dynamisch, überwiegend grooviger Hardrock mit einer Prise Metal“, macht Lukas neugierig und ergänzt schmunzelnd: „Ein Erlebnis für den ganzen Körper. Wir puschen uns gegenseitig“. Die Jury habe schon bei den ersten beiden Wettbewerben angemerkt, dass die jungen Musiker Spaß auf der Bühne haben, sich sehr gut ergänzen und das Publikum mitziehen. „Wir sind Freunde und spielen lange zusammen“, so Freddy. Als Schülerband des Gymnasiums Westerstede hätten sie bereits bei Musiklehrerin Dagmar Schlichting in der AG gespielt, damals unter dem Namen „Eskalation“. Die Umbenennung in „Avalanche“ (Lawine) sei noch recht jung.

Mit Blick auf das Regional-Finale werben die Musiker um Zuschauer, denn nur der Sieg zählt. „Wer die meisten Zuschauer mitbringt, darf sich die Reihenfolge des Auftritts aussuchen“, erzählt Tammo. Am besten sei es, kurz vor dem Ende aufzutreten – dann sei auch das Publikum eingeheizt. Schließlich sei beim Regional-Finale eine respektable Konkurrenz vertreten.