• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Russland von Olympischen Spielen 2020 und 2022 ausgeschlossen
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 7 Minuten.

Sperre Wegen Dopingskandals
Russland von Olympischen Spielen 2020 und 2022 ausgeschlossen

NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Arbeitsplatz an der Westersteder Kirchenorgel

24.08.2019

Westerstede Als Karin Gastell zum ersten Mal die Westersteder St.-Petri-Kirche betrat, war sie begeistert und fühlte sich gleich heimisch: die Atmosphäre des historischen Ensembles, die schöne Orgel. „Es war alles da“, erinnert sie sich. Seit April hat sie nun die Stelle der neuen Kantorin und damit die Nachfolge von Daniela Müller angetreten. An diesem Sonntag, 25. August, wird sie von Kreispfarrer Lars Dede offiziell eingeführt. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr und wird von der Kantorei musikalisch begleitet.

Wie Dede unterstreicht, habe man die Stelle aufwerten wollen und dafür eine qualifizierte Musikerin gesucht: „Wir haben uns entschieden, in der Kirchenmusik einen Schwerpunkt zu setzen.“ Die gebürtige Paderbornerin, die seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Bremen lebt, bringt dafür die besten Voraussetzungen mit. Ihre Ausbildung – Kirchenmusik-A und künstlerische Ausbildung Orgel – hat sie an der Hochschule für Künste Bremen absolviert.

Danach war sie in vielen verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Kirchenmusik tätig und sammelte Erfahrungen als Organistin und Chorleiterin. Die rührige Musikerin war Leiterin des Allegro Chors Stuhr und entwickelte das Projekt Allegro4Youth zur Förderung von Jugendlichen. Auch mit dem Oldenburger Jugendchor hat sie zusammengearbeitet. Sie ist Vorstandsmitglied der John-Cage-Orgel-Stiftung und leitete 2012 als Intendantin ein internationales Festival in Halberstadt.

Viel Erfahrung

Von diesem reichen Erfahrungsschatz kann nun der Kirchenkreis Ammerland profitieren, wo sie an verschiedenen Standorten Projekte entwickeln und begleiten möchte. „Ich möchte Tradition bewahren und sinnvoll weiterentwickeln“, betont die Kantorin. Sie wolle Menschen jeden Alters für Kirchenmusik interessieren. Ihre Spielstätte ist Westerstede, worüber sich der geschäftsführende Pfarrer der Kirchengemeinde, Holger de Buhr, freut. Das sei eine große Bereicherung. „Musik ist Teil des gelebten Glaubens.“

Seit ihrem Amtsantritt hat die neue Kantorin schon jede Menge Musikalität entdeckt, etwa bei den Chören. Wie sie erklärt, sei sie auch vom großen Repertoire des Gemeindegesangs beeindruckt.

Einige Ideen hat sie bereits umgesetzt. So laufen unter ihrer Leitung die Vorbereitungen für ein erstes Chor- und Orchesterprojekt der Kantorei anlässlich des Reformationsfestes am 31. Oktober. Unter dem Motto „Bach weiterdenken und empfinden“ haben erfahrene Projektsänger und Sängerinnen die Proben für einen Kantatenabend aufgenommen. Der Kirchenchor, dem auch viele Jüngere angehören, trifft sich immer mittwochs, 20 Uhr.

Im Jugendchor, der immer donnerstags um 18.30 Uhr zusammenkommt, werden zurzeit Lieder aus dem Kinofilm „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ einstudiert. Die Proben für die Aufführung werden von einer Choreographin begleitet.

Auch im Kinderchor tut sich etwas: Das Icker-Krippenspiel, die Weihnachtsgeschichte als Kindermusical, steht auf dem Spielplan. Dieses Angebot steht Kindern im Alter von der zweiten bis siebten Klasse offen. Der Chor kommt donnerstags um 16.30 Uhr zusammen.

Übungsabend für den Chor „Laudate“ ist donnerstags, 20 Uhr. Senioren üben leichte geistliche Chormusik ein.

Auch für Neueinsteiger in der Chormusik gibt es projektbezogene Angebote. Wer sich informieren möchte, kann sich an Karin Gastell unter Telefon  0 44 88/5 20 58 48 oder per Mail karin.gastell@kirche-oldenburg.de wenden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere geplante Konzerte, beispielsweise am dritten Advent (15. Dezember) zum 100-jährigen Bestehen des Kirchenchores oder am 21. März zum 335. Geburtstag von Johann Sebastian Bach.

Klangvolle Orgel

Besonders am Herzen liegt Karin Gastell die klangvolle Orgel von Ahrend & Brunzema, die sie bei Gottesdiensten gerne spielt. Das historische Gehäuse stammt aus dem Jahr 1687, das Innenleben ist knapp 50 Jahre alt. „Sie hat ihren ganz eigenen Charme“, schwärmt die Organistin.

Wer das Instrument einmal genauer kennenlernen möchte, kann die „Offene Orgelempore“ am Sonntag, 8. September, nutzen. Zwischen 12 und 17 Uhr stellt Karin Gastell jeweils zur vollen Stunde die Klangfarben vor. Es schließt sich ein Gespräch bei einem Glas Wein an.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2604
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.