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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Sommerferien: Kinder an die Macht

07.06.2018

Westerstede Kinder an die Macht: Nur noch wenige Wochen, dann hat die Jugend wieder das Sagen in der Stadt. Kinderstede öffnet vom 25. bis zum 29. Juli seine Pforten für 9- bis 13-Jährige. Bis zu 120 Mädchen und Jungen entscheiden dann über Wohl und Wehe ihrer Kommune, einer kleinen Zeltstadt auf dem Alten Markt. Sie arbeiten, erfüllen soziale Pflichten, zahlen Steuern, kaufen ein, gestalten ihre Freizeit – ganz so wie Erwachsene es tun (müssen).

Apropos Erwachsene: Es gibt zwar volljährige Helfer in Kinderstede. Eltern aber haben hinter dem Zaun nur etwas zu suchen, wenn sie ein gültiges Visum vorweisen können. Begleitet von jugendlichen Stadtführern dürfen sie sich umschauen und nachfragen, bestimmen dürfen sie indes nichts.

Zeitplan und Tickets

Kinderstede ist ab Mittwoch, 25. Juli, bis Freitag, 27. Juli, jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am Samstag, 28. Juli, geht es um 11.30 Uhr los. Das Kindersteder Stadtfest steigt am Samstag von 15 bis 17.30 Uhr. Kinderstede schließt seine Pforten am Sonntag um 10 Uhr nach einem gemeinsamen Frühstück aller Übernachtungsgäste.

Wer sich seine Karte nicht über den Ferienpass gesichert hat, kann dennoch zum Zuge kommen. Am 22. Juni (8 bis 18 Uhr), am 23. Juni (9 bis 15 Uhr) und am 24. Juni (8 bis 18 Uhr) werden Tickets im Zentrum für Kinder und Jugend, An der Hössen 20, in Westerstede zum Preis von 20 Euro verkauft. Sie gelten für die gesamte Kinderstede-Dauer. Direkt in Kinderstede kostet eine Tageskarte 10 Euro (inkl. Verpflegung).

Bereits zum sechsten Male ist Kinderstede Teil des Ferienpass-Angebots der Westersteder Jugendpflege. Und Kinderstede ist kontinuierlich gewachsen. „Mit 65 Kindern und Jugendlichen haben wir 2013 begonnen“, erinnert sich Sigrid Exner, Leiterin der Jugendpflege, an die Anfänge. Auch die Zahl an Zelten und Buden war damals geringer.

Einwilligung und Werberichtlinie

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Behörden, Handwerksbetriebe, Dienstleister, Geschäfte, gastronomische Betriebe, Presse, Bank und Post. All das ist inzwischen auf dem Alten Markt zu finden. Löhne und Waren werden gezahlt mit dem Rohdo; die Schreibweise wurde extra so gewählt, um sich von der Pflanzenausstellung Rhodo abzuheben.

„Es wurden schon mal Rohdo und Mini-Rohdo nachgemacht“, erzählt Exner. Also hat die Währung jetzt ein Wasserzeichen. Zudem wird sie einen schmalen Silberstreifen bekommen, um sie fälschungssicherer zu machen.

Sicherheit wird in der Jugendstadt ohnehin groß geschrieben. So sind Technisches Hilfswerk und DRK für den Fall der hoffentlich nicht eintretenden Fälle vor Ort. Die Kindersteder selbst haben eine Polizeistation und 2018 erstmals eine Feuerwache.

Zusätzlich im Angebot ist in diesem Sommer eine Pizzeria, die dem Kiosk angeschlossen sein wird. „Bislang gab es schon einen Bäcker, ein Café und eine sogenannte Cocktailbar“, sagt Jugendpflegerin Kornelia König. Für die Hauptversorgung der Teilnehmer ist allerdings die Großküche des Roten Kreuzes Apen zuständig – unter Mithilfe der Kinder. Der Speiseplan steht bereits. Bewährtes kommt für die Mädchen und Jungen auf die langen Tische: Salate, Nudeln, Hähnchenschnitzel, Würstchen, Hamburger, Frikadellen.

Hilfe erwünscht

Erstmals wird es eine Feuerwehr in Kinderstede geben. „Wir hoffen sehr auf das Wissen und die Hilfe unserer Jugendfeuerwehr“, sagt Sigrid Exner von der Jugendpflege. Wer aktiv oder beratend unterstützen möchte, kann sich unter Telefon  0 44 88/60 98 an das Jugendzentrum wenden.

Nicht nur bei den Speisen wird auf Beliebtes gesetzt. „In der Nacht zu Sonntag kann wieder auf dem Marktplatz übernachtet werden“, verspricht Exner. Das sei immer ein großer Spaß. „Viel geschlafen wird da nicht.“

Einige der Produkte, die in der Mini-Stadt zum Verkauf angeboten werden, stammen aus fairem Handel. Damit tut man es dem realen Westerstede gleich. Es darf sich nämlich künftig offiziell Fair-Trade-Stadt nennen. Die Urkundenübergabe erfolgt am 28. Juli während des Kindersteder Stadtfestes. Eventuell schließt die Anerkennung dann sogar Kinderstede mit ein. „Ein entsprechender Antrag wird gestellt“, berichtet Sigrid Exner.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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