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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Liebevolle Begleitung bis zur letzten Stunde

12.10.2017

Westerstede Der ambulante Hospizdienst Ammerland e. V., der in diesem Jahr 20 Jahre alt geworden ist, bereitet zum Welthospiztag am Samstag, 14. Oktober, zwei Aktionen vor. Zunächst wird um 10.30 Uhr im Beisein von Bürgermeister Klaus Groß an der Westersteder St.-Petri-Kirche beim Glockenturm ein Baum gepflanzt. Die Aktion symbolisiert die feste Verwurzelung des Ambulanten Hospizdienstes in der Stadt und im Landkreis. Zudem sollen im Frühjahr auch in anderen Gemeinden des Ammerlandes an jeweils zentraler Stelle Bäume gepflanzt werden.

Direkt nach der Baumpflanzung geht es zur Lange Straße 9a, wo der Ambulante Hospizdienst seit sieben Jahren zu Hause ist. Die Räume im einst ersten Fleischerfachgeschäft der Rügenwalder Mühle hat die Eigentümer-Familie Rauffus/Rode zur Verfügung gestellt und in diesem Jahr großzügig erweitert. Denn aus einer Handvoll engagierter Menschen entstand in zwanzig Jahren eine starke Bewegung mit aktuell zwei hauptamtlichen Koordinatorinnen, einer Bürokraft und rund 90 Ehrenamtlichen. Sie betreuen schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Familien im ganzen Ammerland und haben nun mehr Platz für ihre vielfältigen Aufgaben. Dazu gehören u. a. eine umfassende Beratung, die Sterbebegleitung zu Hause, im Heim, Krankenhaus und Hospiz, eine individuelle Trauerarbeit, die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Um 11 Uhr wird das neue Schild von Dr. Gabriele Rode an dem Gebäude in der Lange Straße 9a enthüllt und damit gleichzeitig der Tag der Begegnung eröffnet. Dieser wird durch eine Ausstellung von farbintensiven Bildern des Malers Helmut Bellmann bereichert. Als Dank für die liebevolle Begleitung seiner inzwischen verstorbenen Frau hat der Augustfehner Künstler dem Ambulanten Hospizdienst 30 Bilder gestiftet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bis 15 Uhr die neuen Räume zu besichtigen und sich über die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes zu informieren.

Geöffnet ist am Sonntag, 15. Oktober das stationäre Hospiz in Westerstede. Wer sich einmal selbst ein Bild davon machen möchte, wie schwerstkranke und sterbende Menschen ihre letzte Lebensphase im Ammerland-Hospiz verbringen, ist herzlich willkommen. Hospizleiterin Kea Bünnemeyer und einige Ehrenamtliche führen Besucher von 15 bis 17 Uhr durch die Räumlichkeiten der „Herberge auf der Lichtung“ direkt neben der Ammerland-Klinik. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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