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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wie aus Holz und Getreide Kunst wird

19.10.2015

Rastede Mal eben schauen, was los ist: Das ließen sich viele Besucher aus Rastede und der Umgebung trotz des nasskalten Wetters nicht nehmen. Und so waren der Herbstmarkt auf dem liebevoll dekorierten Kögel-Willms-Platz sowie viele Geschäfte beim verkaufsoffenen Sonntag vor allem am Nachmittag durchaus gut besucht. „Wir sind zufrieden“, zog Insa Franze von der Residenzort Rastede GmbH eine positive Bilanz.

Zum Auftakt demonstrierten am Sonnabendnachmittag 20 Mitglieder verschiedener Ortsvereine, wie eine Erntekrone gebunden wird. „Man muss dafür schon ein Auge haben“, erklärte Frauke Beckmann vom Ortsbürgerverein Nethen. Zusammen mit Andrea Knutzen befestigte sie die Ähren an einem Drahtgestell, das der Ortsverein Loy-Barghorn mitgebracht hatte.

„Die Ortsvereine haben extra mehr Getreide gemäht, damit die Krone gebunden werden kann“, sagte Anna Papenroth vom Beirat Kommunalmarketing, die das Programm moderierte.

Erst banden einige Helfer die Ähren zu Sträußen zusammen. Diese wurden dann an dem Drahtgestell befestigt. „Jetzt kommt nur noch der Schmuck dran“, sagte Helferin Bärbel Meyer, als von dem Gestell nichts mehr zu sehen war. „Wir verwenden passend zum Herbst Rottöne. Deshalb nehmen wir Weinblätter und Fette Henne“, schilderte Frauke Beckmann. Auch rote Äpfel und Schönfrucht in leuchtenden lila Tönen wurden verwendet.

Die erste auf dem Herbstmarkt gebundene Gemeinschaftskrone wird nun im Rathaus aufgehängt. „Am Donnerstagnachmittag wollen wir sie dort hinbringen“, erzählte Anna Papenroth. Traditionell wird sie dort gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht.

Nicht nur die Ortsvereine waren auf dem Herbstmarkt wieder stark engagiert. Auch der Rasteder Landfrauenverein beteiligte sich. „Wir haben etwa 30 Bleche mit Kuchen vorbereitet“, sagte Vorsitzende Margret van Loo. Blaubeerkuchen, Käsekuchen, Birnen-Walnusskuchen oder auch Schmandkuchen ließen sich viele Gäste im Kaffeezelt der Landfrauen schmecken. Der Erlös soll den Vereinsmitgliedern zugute kommen. „Wir benötigen einen neuen Beamer“, sagte Margret van Loo.

Weniger los war beim ersten Freiluftkino. Etwa 25 Gäste sahen den Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ – gehüllt in dicke Wolldecken. Dafür lockten die Musikdarbietungen mehr Gäste. Die Showband „Spirit of 52“, das Drum Corps Blue Lions und der Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen waren neben vielen anderen dabei.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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