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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wo Musik zum Menü gehört

11.06.2018

Wiefelstede Reichlich auf die Ohren gab es in vier Wiefelsteder Restaurants. Zum dritten Mal nach 2013 hatte der Männergesangverein (MGV) „Liedertafel 1880“ Wiefelstede drei weitere musikalische Gruppen zum fröhlichen Gesang eingeladen.

Während sich die Gäste in den sehr gut besuchten Lokalitäten um ihr leibliches Wohl kümmerten, gab es von den Ensembles etwas fürs Herz und die Ohren. Jeweils 20 Minuten, plus kleiner Zugaben, sorgten der Gospelchor „Soul Inside“, das Duo „Tammo & Theo“, das „Schnulzen-Sextett Wiefelstede“ sowie der veranstaltende MGV „Liedertafel 1880“ Wiefelstede, dafür, dass in den Restaurants Renkens Bauerndiele, Rhodos, Trattoria da Osvaldo und Rabes Gasthof fröhliche Gäste zu sehen waren. Und natürlich wurde bei dem einen oder anderen bekannten Lied auch mitgesungen.

„Wir waren in diesem Jahr das erste Mal dabei“, sagt Eckhard Klages vom Schnulzen-Sextett, „und wir waren überrascht, wie locker die Leute drauf waren. In allen vier Restaurants wurde am meisten bei dem alten Connie-Francis-Schlager ,Paradiso unterm Sternenzelt‘ lautstark mitgesungen.“

Das Sextett, das sich vor einem Jahr zusammengetan hat, um die alten Schlager wieder aufleben zu lassen, kann bereits auf einige Fans verweisen. Diese ließen es sich nicht nehmen und begleiteten die Gruppe von Lokal zu Lokal.

Mit etwas Wehmut war der Gospelchor „Soul Inside“ angetreten. Für den langjährigen Dirigenten Svavar Sigurdsson war es eine Abschiedstournee durch die vier Restaurants. Es war der letzte öffentliche Auftritt des Chorleiters, der Mitte des Monats verabschiedet wird, weil die Anfahrt nach Wiefelstede durch einen Umzug zu weit werden würde. Ein Nachfolger ist derzeit noch nicht in Sicht.

Das Duo aus Tammo Poppinga und Theo Gerdes hatte es da nicht so einfach. „Wir sind ja nur zu zweit und müssen schon etwas lauter mit der Stimme werden“, schmunzelt Theo Gerdes, „die anderen Gruppen haben von der Mitgliederzahl ein größeres Volumen.“ Aber für Stimmung sorgten die beiden Sänger genauso. Ob beim Lied vom Herrn Pastor sien Kauh oder „Anne eck steiht’n jung mit’n Tüdelband“ waren die meisten Gäste textsicher.

Auch der MGV „Liedertafel 1880“, Ideengeber der Veranstaltung, wusste mit seinen Liedern die Gäste in den vier Restaurants zu begeistern. „Natürlich hatten wir Glück, dass das Wetter mitgespielt hat. So wurde es in den Lokalen nicht allzu eng“, resümierte Friedrich Schmacker vom MGV. „Denn die Chöre brauchen doch schon reichlich Platz, und bei den warmen Temperaturen konnte man zum Teil auf die Terrassen ausweichen.“

Der Erfolg blieb bei dieser Auflage von „Singen à la carte“ also nicht aus. Und so wird darüber nachgedacht, ein fünftes Lokal dazuzunehmen. Das wäre im Jahr 2020.

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