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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Alte Schätzchen mit Kennerblick bewertet

10.09.2019

Wiefelstede Die ersten Besucher standen am Sonntag bereits schon vor 10 Uhr auf dem Hof des Wiefelsteder Heimatmuseums. Um die Uhrzeit begann der zweite Tag der Kunstsprechstunde.

46 Besucher fanden am Wochenende den Weg ins Heimatmuseum Wiefelstede, um zu erfahren wie kostbar ihre kleinen Kunstschätze von daheim sind. Gemälde, Schmuck, Porzellan, Silber, Fotoapparate, Bücher u. v. m. trugen die Besucher zu den beiden Experten, um deren fachliche Einschätzung zu erhalten. Dr. Silke Köhn und Dr. Oliver Gradl nahmen sich Zeit und bewerteten die bis zu sechs Teile pro Besucher.

Kurioses hatte Jörg Weden im Gepäck: Er brachte neben Porzellan noch eine alte Flasche Bolts „Ballerina“ aus den 60er Jahren mit, die er noch im Original vorstellte. Zum Klang der Melodie „An der schönen blauen Donau“ drehte sich im Inneren der Flasche die kleine Ballerina. Die Kuriosität ist heute ein gesuchtes Sammlerstück. Weden indes behält die Flasche.

Mit zwei Falken-Skulpturen erschien eine Besucherin, die ihr Vater vor 40 Jahren von einer Kundin geschenkt bekam. Der passionierte Taubenzüchter freute sich sehr über das Geschenk und stellte es zu Hause in einer Vitrine aus. Nun wollte er von den Kunstschätzern wissen, was die kleinen Skulpturen wert sind. Die Tochter legte sie Dr. Oliver Gradl vor. Er erkannte die Figuren als Wiener Bronzen, worauf sich die Familie entschied, die beiden Falken in einem Auktionshaus zu versteigern.

Ein großes Ölgemälde von Jürgen Ostenkötter entpuppte sich als Wohnzimmerdekoration der 1960-er Jahre. Da in der Familie kein Platz mehr für das Bild mit dem Goldrahmen war, entschied sich Ostenkötter kurzerhand es dem Heimatmuseum Wiefelstede zu überlassen.

Es war eine abwechslungsreiche Kunstsprechstunde. Organisator Jens-Gert Müller-Saathoff war mit dem Ergebnis sehr zu frieden. „Allseits traf man auf zufriedene Gesichter, auch wenn die mitgebrachten Familienschätze nicht immer hielten, was man sich versprach.“ Kamen hin und wieder Wartezeiten zustande, wurden diese in dem Museums-Café meistens in fröhlich Gesellschaft verbracht. Karina Nast organisierte eigens für die Kunstsprechstunde das Café im „ehemaligen Schweinestall“.

Die nächste Kunstsprechstunde im Heimatmuseum ist für den 21. und 22. März 2020 geplant, Anmeldungen liegen bereits vor.

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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