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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Private Schätzchen schätzen lassen

27.07.2017

Wiefelstede Private Schätzchen schätzen lassen: Das konnten interessierte Einwohner im April dieses Jahres im Heimatmuseum Wiefelstede, Hauptstraße 11. Die Kunsthistoriker Dr. Silke Köhn und Ehemann Dr. Oliver Gradel nahmen dabei mitgebrachte Bilder, Keramiken, Porzellan, Skulpturen, Bücher, Intarsien und anderes von etwa 50 Interessenten unter die Lupe und schätzten ihren Wert – bei der ersten Kunstsprechstunde.

Nun soll es bald einen zweiten Termin im Museum geben: am Samstag, 26. August, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. „Nicht alle Interessenten konnten damals aus Zeitgründen einen Termin bekommen“, macht Jens-Gert Müller-Saathoff als Organisator der Kunstsprechstunde deutlich. Und die Kunsthistoriker freuen sich, wieder nach Wiefelstede kommen zu dürfen. „Die Räumlichkeiten hier im Museum sind ideal und die Organisation ist perfekt“, resümiert Dr. Silke Köhn. „Bei dem angenehmen Publikum kommen wir gerne wieder nach Wiefelstede“, ergänzt Ehemann Dr. Oliver Gradel.

Herbert Heinen, Vorsitzender des Museumsvereins, freut sich, nochmals die Pforten des Museums für die Kunstsprechstunde öffnen zu dürfen. „Für viele Bürger ist es das erste Mal, dass sie das Wiefelsteder Museum besuchen. Da lädt nicht nur das kleine Café zum Verweilen ein, da besteht auch die Möglichkeit, sich auf dem Museumsgelände umzusehen.“

Auch die zweite Kunstsprechstunde läuft ab wie die erste. Interessenten können bis zu fünf Gegenstände mitbringen. Es wird pro Termin eine Schutzgebühr in Höhe von 10 Euro erhoben. Anmeldungen sind erforderlich, um Wartezeiten kurz zu halten. Nach der Anmeldung per Telefon oder E-Mail erfolgt die Terminvergabe. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Jens-Gert Müller-Saathoff (Telefon   0441/6 00 16 00 oder per E-Mail unter jens-gert@mueller-saathoff.de.

„Oft sind es ältere Menschen, die sich um Rat und Auskunft an die beiden Kunsthistoriker wenden. Sie möchten das, was sich im Laufe eines langen Lebens angesammelt hat, ordnen und wissen, wie mit wertvollen und vielleicht nicht ganz so wertvollen Stücken zu verfahren ist, beispielsweise wenn ein Umzug bevorsteht oder wenn für eine gerechte Erbteilung gesorgt werden soll“, sagt Müller-Saathoff. Familien, die Gegenstände geerbt haben oder einen ganzen Hausstand nach einem Sterbefall auflösen müssten, könnten ebenso Rat finden.

Auch für Gutachten und Inventare, in Versicherungs- und Restaurierungsfragen oder wenn etwas verkauft werden soll, stünden Dr. Gradel und Dr. Köhn zur Verfügung. Auf Wunsch erhält der Ratsuchende vor Ort eine Einschätzung zum Versicherungs- oder Verkehrswert.

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