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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Die „Späälköppel“ im Probenendspurt

25.01.2020

Wiefelstede Ein Probenabend der „Späälköppel“ im Saal von Rabes Gasthof: Nach und nach trudeln die restlichen Akteure ein. Die, die bereits da sind, ziehen sich um oder werden von Bärbel Oltmanns in der Maske für ihren Auftritt fertig gemacht. Es sind nicht mehr allzu viele Proben bis zur Premiere des Stückes „Nix as Kuddelmuddel“, am Freitag, 7. Februar. Die Bühne steht bereits, ein paar Details fehlten noch, sagt Regisseurin Ute Petershagen. Bei der Dekoration der Bühne für diesen Übungsabend legt sie selbst mit Hand an.

Sie ist überzeugt, dass rechtzeitig zur ersten Aufführung des diesjährigen plattdeutschen Schwanks ihre Truppe fit sein und das Stück drauf haben wird. „Wir liegen gut im Rennen“, sagt die Wiefelstederin. Es seien jetzt eigentlich nur noch Kleinigkeiten, an denen gefeilt werden müsse. „Da gibt es noch die ein oder andere kleinere Textunsicherheit.“ Es mangele noch ein wenig die Routine. Aber wer, wann, wo im Stück stehen müsse, das passe schon, sagt sie. Auch fehle der Bühnendekoration noch ein wenig Hintergrund. Auch daran werde noch gearbeitet.

Erst mal Theaterluft schnuppern

Schließlich bittet Ute Petershagen ihre Schauspieltruppe auf die Bühne. Gleich in der ersten Szene sind zwei Hauptrollen von „Nix as Kuddelmuddel“ zu sehen. Die Wahrsagerin Madame Kassandra ganz in lila (Britta Diers) und ihre Putzfrau Gitti (Insa Gertjegerdes) betreten die Kulisse. Eigentlich sollte Gitti das Staubtuch schwingen, doch sie sitzt wie immer am Tisch und schminkt sich. Währenddessen sitzt Jana Hots ein paar Meter von der Bühne entfernt bei Bärbel Oltmanns in der Maske. Sie zuppelt der Schauspielerin noch einmal die blonde Perücke zurecht. Stark geschminkt ist Jana Hots bereits. Sie hatte zu Beginn der Probe einen kurzen Auftritt als Tilda. „Es ist Janas erstes Stück. Sie ist neu dabei. Unsere neuen Mitglieder bekommen erst einmal eine kleine Rolle“, sagt Ute Petershagen. Der „Späälköppel“-Nachwuchs müsse zunächst Theaterluft schnuppern, ehe es an die größeren Rollen oder gar Hauptrollen rangehe.

„Das musst Du ein bisschen anders machen. Das sieht so aus, als würdest Du sie aus der Wohnung scheuchen“, sagt Ute Petershagen, als sie zum ersten Mal in die Probe eingreift. Noch gehe das. Auch noch bei der Hauptprobe am Montag, 3. Februar. Bei der Generalprobe zwei Tage später nicht mehr. „Dann lasse ich das Stück ganz durchlaufen“, sagt die Wiefelsteder „Späälköppel“-Regisseurin.

Turbulentes Stück

Sie verspricht, dass es auch in diesem Jahr für die Zuschauer bei dem turbulenten Stück einiges zu lachen gebe. Die Handlung ist so etwas wie ein Stück im Stück. „Theater im Theater, so kann man das Stück umschreiben“, heißt es im Flyer der Wiefelsteder Schauspieltruppe. Am 7. Februar gilt’s bei Rabe.

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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