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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wo Jungs die Hüllen fallen lassen

25.01.2016

Loy Die Theatergruppe „De Flüsterkasten“ aus Loy hat am Freitagabend mit Bravour bewiesen, dass auch Laien einen Saal mit rund 150 Menschen „zum Toben“ bringen können. Szenenapplaus und tosende Beifallsstürme begleiteten den Bühnenauftritt bei der Premiere des Stückes „Fidis Schlüpfer fallt tolest“ im „Gathof zu Loyerberg“. Alle Schauspieler waren sicher im Text, so dass „Topuster“ Olaf Greve kaum einspringen musste, und auch Mimik und Gestik stimmten.

In dem Stück sinniert die Wirtin Magret Schiebenkamp (Andrea Herder) in ihrer kleinen Kneipe „Ole Eek (Alte Eiche) darüber, wie sie wieder „Schwung in den Laden“ bringen kann. So sehr sich die Servicekräfte Lena (Conny Faske) und Jörg (Steven Knapp) auch bemühen, eine erfolgversprechende Idee kommt nicht rüber.

Kaffeefahrten anbieten

Auch den obdachlosen „Stammgästen“ Fidi Bohnsack (Christian Freels) und Waldemar König (Christian Alberts), fällt zunächst nichts ein. Die „Gaffelzeeg“ (Tratschtante) Ingrid (Meike Knapp) beteiligt sich ebenfalls – allerdings wenig lösungsorientiert – an der Ideensuche und empfiehlt, Kaffeefahrten mit Verkauf von Wolldecken anzubieten. Die beste Idee hat letztlich der schüchterne Waldemar und spricht von „Domen, de striptease moken könt“.

Prompt tritt die „Xanadu-Performance-Agentur“ in Gestalt von Monika Hausmann (Kerstin Hullmann) in die Szene. Sie bietet aber keine „Do-men“, sondern „Keerls“ an. Die „Jamaika Dreamboys“ sollen das Geschäft von Magret Schiebenkamp wieder auf Touren bringen.

Gleichzeitig beginnt ein „Kuddelmuddel“ an Problemstellungen, weil sich ein Gauner-Duo im Dorf aufhält. Der „schwarze Mann“ Ole (Olaf Hots) ist ein Heiratsschwindler und verspricht Ulrike Pfaffenberger (Dörte Segger) ein Haus in Spanien, wenn sie ihm 14 000 Euro gibt, gleichzeitig erpresst er Fidi und Waldemar als Ermittler der „Bundesobdachlosenkontrolle“ (BOK) und will 3000 Euro Schweigegeld.

Ingrid ist derweil unter hoher Vorauszahlung Besitzerin einer undurchsichtigen Lebensversicherung geworden. Und Magret Schiebenkamp hat sich von „Xanadu“ übers Ohr hauen lassen. Als Vorkasse wurden ihr 4000 Euro für die Veranstaltung abgeknöpft. Die „Jamaika Dreamboys“ existieren aber nicht wirklich, es wurden jedoch bereits 100 Eintrittskarten verkauft und der Saal tobt. Doch Magret Schiebenkamp hat schließlich die zündende Idee, um die Situation zu retten.

Schon ausverkauft

Die weiteren Vorstellungen der Theatergruppe sind bereits ausverkauft. Klaus Dörgeloh vom „Flüsterkasten“ riet dazu, einfach mal im „Gasthof zu Loyerberg“ anzurufen. Manchmal würden noch Plätze frei.

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