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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wo Vereine ein Zuhause haben

13.07.2015

Wildenloh 2005 wurde in Wildenloh das „Haus der Vereine“ für den Sportverein (SV) „Eintracht“ Wildenloh, den Ortsverein Wildenloh sowie den Schützenverein Wildenloh eröffnet. Am Sonnabend wurde mit einem Sommerfest das zehnjährige Bestehengefeiert.

Bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends hatten sich die Vereinsvertreter ein gemeinsames Domizil nicht nur für die örtlichen Vereine, sondern auch für die Bevölkerung gewünscht. Da es damals eine große Gaststätte mit entsprechenden Räumlichkeiten gab, untersagte die Gemeinde den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses. Ein „Haus der Vereine“ durfte allerdings in Angriff genommen werden, wobei gefordert wurde, dass die örtlichen Vereine ein Drittel der Kosten selbst zu tragen hätten.

Bevor der Bau am Rotdornweg entstand, wurden hier bereits Fußballfelder ausgewiesen. Mit der Grundsteinlegung 2004 entstand somit gleichzeitig die Sportanlage Wildenloh. Das „Haus der Vereine“ stellte nicht nur den drei Wildenloher Vereinen Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern auch Umkleidekabinen und Sanitäranlagen für den Sportbetrieb auf den Fußballfeldern. Im Spätsommer 2005 konnte die Anlage bezogen werden.

Dieses und noch einiges mehr erfuhren die vielen Besucher am Sonnabend. Die drei Vereine sowie örtliche Vereine sorgten für ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Der Schützenverein lud auf seinen Anlagen zum Luftgewehr- und Bogenschießen für jedermann ein. Der Umgang mit Pfeil und Bogen faszinierte vor allem die jüngeren Besucher.

Der Sportverein bot Kindern bis zwölf Jahre die Möglichkeit, das DFB-Fußballabzeichen zu erwerben, während der Ortsverein einen Flohmarkt veranstaltete und zu Kaffee und Kuchen einlud.

Daneben bot die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn Kindern die Möglichkeit, sich am Spritzschlauch zu erproben. Eine Demonstration, wie ein Fettbrand nicht bekämpft werden darf (nämlich mit Einsatz von Wasser), sorgte nicht nur bei den jungen Besuchern für Erstaunen. Das Waldhaus Wildenloh mit Experimenten für Kinder mit Feuer, Wasser, Erde und Luft und der Waldkindergarten mit einem Schminkstand rundeten die Angebote ab.

Nach zehn Jahren „Haus der Vereine“ konnten die drei Vorsitzenden Klaus Laumann (OV Wildenloh), Torsten Pophanken (Schützenverein) und Axel Bürger (Sportverein) sowie Bezirksvorsteher Hermann Lohbeck feststellen, dass sich diese Anlage zum zentralen Punkt der Bauerschaft entwickelt hat. Hier werden jetzt die Feste der Vereine gefeiert und Versammlungen abgehalten. Das „Haus der Vereine“ ist zum Mittelpunkt des Vereinslebens geworden, wie auch der stellvertretende Bürgermeister von Edewecht, Dr. Hans Fittje, feststellen konnte.

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