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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Wunsch nach Leben in Frieden

10.06.2015

Rastede Wie wollen wir leben? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schüler der Kooperativen Gesamtschule Rastede im Zuge des Bartholomäus-Schink-Preises (NWZ  berichtete). Am Dienstag setzte die Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ das Thema nun fort. Unter dem Titel „Wir wollen beide hier leben – Chancen einer humanen Welt“ hörten Schüler in der Neuen Aula Vorträge von Martin Kahl (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg) und Reinhold Friedl (Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen). Außerdem schilderte Bernard Ngassa aus Kamerun seine Erlebnisse. Er war vor zehn Jahren als Flüchtling über Schweden nach Oldenburg gekommen.

„Unsere Welt ist kein Ort des Friedens“, sagten die Schülerinnen Katja Effertz, Saskia Dierks und Anna Herzberg in ihrem Eingangsvortrag. Mehr als 400 Konflikte habe es 2014 weltweit gegeben. Diese Zahl werde vom Institut für Konfliktforschung genannt. Die Schülerinnen brachten den Wunsch zum Ausdruck, in einer friedlichen Welt leben zu wollen.

Eingangs schlüpften Katja Effertz und Saskia Dierks in die Rollen der israelischen Mädchen Amal und Odelia. Obwohl beide nur fünf Minuten voneinander entfernt leben, seien sie doch Meilen voneinander entfernt. Erst bei einem Schüleraustausch in der Schweiz lernten sich die muslimische Palästinenserin Amal und die Israelin Odelia kennen. Das Treffen war der Anfang einer schwierigen Freundschaft, die in dem Buch „Wir wollen beide hier leben“ geschildert wird.

Die Geschichte der beiden Mädchen aus Jerusalem diente am Dienstag als Diskussionsgrundlage für die Vortragsveranstaltung. Die AG „Für den Frieden“ unter der Leitung von Dr. Michael Luttmer setzt sich schließlich schon lange für eine Welt in Frieden und ein Miteinander der Kulturen ein.

Auch in den Vorträgen ging es um die Frage „Was ist Frieden?“. So gab Martin Kahl einen Überblick über aktuelle Kriege und lieferte zudem eine historische Einordnung der Kriege seit 1945. Auch wenn die öffentliche Wahrnehmung mithin eine andere sei, sei seit Mitte der 1990er Jahre ein Rückgang der Konflikte festzustellen, sagte Kahl.

Frank Jacob
Rastede/Wiefelstede
Redaktion Rastede
Tel:
04402 9988 2620

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Kooperativen Gesamtschule Rastede

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