Westerstede - „Bilder können Räume bereichern, Emotionen wecken, zum Träumen anregen“ – Der Wunsch, die eigene Stimmung in Farben und Formen auszudrücken, steht bei den beiden Künstlern Kerstin und Gerhard Wittkopf alias Didier Blanc im Vordergrund. Die Eheleute stecken hinter der Ausstellung „Bilder, Räume, Träume“, die kürzlich im Güterschuppen in Westerstede eröffnet wurde und bis zum 3. Mai zu sehen ist.
Farbenfrohe Werke
Mit dieser Ausstellung bieten Kerstin und Gerhard Wittkopf den Besucherinnen und Besuchern ein breites Spektrum an farbenfrohem Pouring, romantischen Motiven in Aquarell, Acryl und Öl. Auch abstrakte Darstellungen und Rakel-Werke sind zu sehen.
Der Künstler und sein Werk: Gerhard Wittkopf alias Didier Blanc vor dem Bild mit dem Titel „Wasserski“. Foto: Privat
Zum ersten Mal werden im Güterschuppen an der Straße Am Bahnhof 1 großformatige Pouring-Werke öffentlich gezeigt. Pouring ist eine Art des „Fluid Paintings“, bei der im Vergleich zu anderen Maltechniken kein Pinsel oder Spachtel eingesetzt wird. Dabei werden die flüssigen Farben auf die Leinwand aufgebracht und anschließend ihr Fließen beispielsweise durch Neigen der Leinwand in unterschiedliche Richtungen beeinflusst und gelenkt.
Zum Austausch vor Ort
Seit drei Jahren schaffen die beiden Künstler zusammen Werke unterschiedlicher Stilrichtungen. Kerstin Wittkopf blickt dabei auf eine lange Vergangenheit in der Malerei zurück. Sie hat neben dauerhaften Ausstellungen in einer privaten Hausgalerie auch in vielen regionalen Einrichtungen wie im Kurhaus Dangast ausgestellt. Gerhard Wittkopf entwickelte sich erst vor wenigen Jahren vom Bewunderer der Malerei zum „Macher“ eigener Werke.
Vorbilder sind für beide Künstler unter anderem van Gogh, Cezanne, William Turner oder Andy Warhol.
Aus der Vogelperspektive: Die Ausstellung zeigt erstmals Pouring-Werke im Güterschuppen Westerstede. Foto: Privat
Die Ausstellung „Bilder, Räume, Träume“ im Güterschuppen kann mittwochs von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Die Künstler werden am 26. und 30. April sowie am 3. Mai vor Ort sein und die Fragen der Besucher beantworten.
