„Ocholter SPD-Chef Oeltjen: „Stadt ist pleite““ Ð vom 9. Dezember 2011
Man darf nicht verkennen, dass Herr Heiner Otto bisher nur die Sonnenseiten der Stadt Westerstede beleuchtet hat. Man sah stets das lachende Gesicht des Bürgermeisters, ein netter Bürger unserer Stadt, der aber dazu maßgeblich beitrug, dass die Schuldenlast der Stadtgemeinde kontinuierlich in den letzten zwölf Jahren der Regierungszeit der FDP und der CDU jährlich um eine Million Euro angewachsen ist. Das hat weder den Bürgerverein noch die Ratsherren der FDP und CDU beeindruckt. Herr Oeltjen hat es in seinem Leistungsbericht etwas härter zum Ausdruck gebracht. Man kam von der heutigen FDP/CDU-Regierung, die vorher auch schon über zehn Jahre das Sagen hatte, nicht erwarten, dass behutsamer mit den Geldern umgegangen wird. Ein weiteres Anwachsen des nicht geringen Schuldenberges wäre die Folge. Letzten Endes zahlt der Bürger durch unausbleibende Steuererhöhungen die Zeche. Ich möchte dann nicht das Geschrei und Fluchen der Grundstücksbesitzer hören. Sollte der Schuldenberg der Stadt in den folgenden Jahren sich verringern, dann sollte man Herrn Oeltjen für die heutigen Äußerungen zu Dank verpflichtet sein. Das ist meine ehrliche Meinung.
Gerold Renken, Linswege
