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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Ammerländer beweisen Ausdauer

10.06.2017

Westerstede Gelungene Premiere im Rhododendronpark Hobbie in Linswege: Mehr als 250 Läuferinnen und Läufer haben am Samstagnachmittag beim 1. Westersteder Rhodolauf Ausdauer und Schnelligkeit bewiesen. Zudem lockte das sportliche Spektakel etliche Zuschauer an. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute herkommen“, freute sich Park-Betreiber Volker Hobbie.

Für die Organisatoren gab es viel positives Feedback – und die Siegerpokale blieben auch im Ammerland. Und sogar die Siegerzeiten konnten sich sehen lassen: Den Zehn-Kilometer-Lauf entschied Hauke Hansen vom LT Rastede für sich. Er benötigte für die Strecke 39:32 Minuten und gewann mit deutlichem Vorsprung. „Es ist ein schöner Lauf, durch den Wald. Aufregend – wenn noch nie hier war, dann hat man danach alles mal gesehen“, so das Fazit des Rasteders.

Grüne Hölle

Platz zwei war umkämpfter: Steffen Herke aus Bockhorn (Kreis Friesland) hatte beim Wendepunkt nach der halben Distanz noch hinter Manfred Siebert-Diering (Team Laufrausch) gelegen, holte sich aber auf der zweiten Runde Platz zwei in 41:25 Minuten. Herke fand die Strecke schwer, aber schön: „Es ist ein Lauf für’s Gemüt. Durch die grüne Hölle ist etwas anderes, als durch die Stadt. Wie ein Crosslauf im Sommer. Die gibt es ja eigentlich nur im Winter oder im Herbst“, meinte der Bockhorner.

Siebert-Diering, der schließlich 17 Sekunden hinter dem Zweiten ins Ziel lief, wäre auf der kurvenreichen Strecke zweimal fast falsch abgebogen. „Man ist ja wie im Tunnel“, erklärte der Oldenburger, der den Lauf dennoch „cool“ fand: „Es ist eine schöne, familiäre Atmosphäre hier. Aber der sandige Untergrund war nicht ohne.“

Auch Mit-Organisator Dennis Lenzdorf von der TSG Westerstede, der als Siebter ins Ziel kam, machte der wechselhafte und teils sehr eiche Boden zu schaffen – vor allem auf der zweiten Hälfte: „Die zweite Runde ist länger“, scherzte Lenzdorf im Ziel.

Kurvenreiche Strecke

Mit der zweiten Runde mussten sich die Läufer des Parklaufs über fünf Kilometer nicht befassen. Hier gewann Jan Arff vom SSV Gristede in 19:15 Minuten vor NWZ-Volontär Mathias Freese, der 19:51 Minuten benötigte. Zwar setzte sich Arff schon nach etwa 500 Meter etwas von Freese ab, dem das Tempo etwas zu schnell war.

Dennoch wurde dem Gristeder nicht langweilig: „Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und hat viele Kurven, man läuft nie länger geradeaus“, meinte Arff. Außerdem habe Freese „sich nicht abschütteln lassen“. Der Oldenburger Freese hielt sich bis zur Hälfte der Strecke auf Schlagdistanz. „Aber nach auf dem dritten Kilometer musste ich dem hohen Anfangstempo Tribut zollen“, meinte Freese. So kam Martin Krisch von der TSG Westerstede immer näher. „Ich habe mich immer mehr herangezogen“, erzählte Krisch. Ganz heran schaffte er es jedoch nicht: „Irgendwann habe ich dann nur noch versucht, den Vierten auf Distanz zu halten.“ Das gelang: Krisch lief nach 20:05 Minuten als Dritter ins Ziel.

Um Haaresbreite

Der Schülerlauf über 2,5 Kilometer wurde ganz zur Familienangelegenheit – und allen voran die Siegerin machte es spannend: Etwa 500 Meter vor dem Ziel lag Ina Weber von den Loopsportfrünnen Lengenerland nämlich noch ein paar Meter hinter Lars Weber und Elias Eilers von der LG Uplengen. Doch auf den letzten Meter fing die junge Läuferin die beiden Jungs noch ab und gewann in 9:38 Minuten. Das Fotofinish um Platz zwei entschied Lars Weber in 9:39 Minuten hauchdünn vor dem zeitgleichen Eilers für sich. Knapp dahinter sicherte sich Luisa Eilers (Loopsportfrünnen Lengenerland) in 9:41 Minuten den vierten Platz.

Die größte Ausdauerleistung des Tages vollbrachte Silke Lüers aus Westerstede. Die Läuferin von Arnies Laufbande war nicht nur die schnellste Frau über 10 Kilometer (46:12 Minuten), sie war sogar vor dem Rennen aus Westerstede sieben Kilometer zum Start hingelaufen. „Ich trainiere für einen Halbmarathon und muss Kilometer sammeln“, erklärte Lüers.

Auch die Westerstederin fand die Strecke durchaus schwer, aber auch schön: „Die zweite Runde habe ich schon gemerkt“, meinte sie. Und trotzdem lief sie danach noch sieben Kilometer wieder nach Hause.

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