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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Trio sammelt Edelmetall-Satz

05.03.2019

Ammerland Wieder einmal war das Ammerland bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren gut vertreten. Jens Beintken und Rieke Stieglitz vom SV Friedrichsfehn sowie Heiner Lüers von der TSG Westerstede schafften es bei ihren Starts in Halle auf das Siegerpodest.

Über zwei Bronzemedaillen freute sich Routinier Beintken. In seiner Paradedisziplin, dem Weitsprung, sprang er im dritten Versuch 6,07 Meter weit, was für ihn den dritten Platz bedeutete. Schon seit Tagen gesundheitlich angeschlagen ging er am Tag darauf über die 60-Meter- Hürden-Distanz an den Start, wo er noch einmal alles gab und mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9,09 Sekunden als Dritter die Ziellinie überquerte. Beim 60-Meter-Sprint verpasste Beintken als Zehnter im Vorlauf (7,74 Sekunden) nur knapp eine Endlaufteilnahme.

Ebenfalls zu überzeugen wusste seine Vereinskameradin bei ihrer Premieren-DM. Stieglitz, die erst seit 2018 für den SV Friedrichsfehn startet, belegte mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,39 Sekunden im 60-Meter-Sprint den dritten Platz. Schnell unterwegs war die SVF-Starterin auch beim 200-Meter-Sprint. In einer Kurve trat sie jedoch auf eine innere Bahnbegrenzung, was zu ihrer Disqualifikation führte. Sie beendete den Lauf in 27,78 Sekunden, was unter normalen Umständen zu Platz vier gereicht hätte.

Einen kompletten Medaillensatz brachte Heiner Lüers nach längerer Verletzungspause mit ins Ammerland zurück. In der Altersklasse M60 verteidigte der Westersteder mit 5,16 Metern seinen Weitsprungtitel aus dem Vorjahr.

Knapp am zweiten Titel vorbei schrammte Lüers im 60-Meter-Sprint. In 9,97 Sekunden musste er sich nur Roland Hepperle von der LG Neckar Enz (9,93 Sekunden) geschlagen geben. Der Sprint über die Hallenrunde über 200 Meter brachte Lüers schließlich noch die Bronzemedaille. „Bei dieser Distanz machte sich der Trainingsrückstand dann doch bemerkbar, denn mit der erzielten Zeit von 27,24 Sekunden war ich nicht ganz zufrieden. Die Bronzemedaille tröstete mich aber über die nicht zufriedenstellende Zeit hinweg“, fasste Lüers zusammen.

Zum Abschluss stand für Lüers mit der Startgemeinschaft Weser-Ems (M50) noch die 4x200-Meter-Staffel auf dem Programm. „Leider konnten wir den Lauf wegen eines Wechselfehlers nicht beenden und mussten hier bitteres Lehrgeld bezahlen. Denn auch hier wäre ein Podestplatz durchaus im Bereich des Möglichen gewesen“, berichtete Lüers, der dennoch von einem gelungenem Wettkampfwochenende sprach.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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