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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Was im neuen Jahr so alles baden geht...

29.12.2018

Ammerland Es ist bereits Tradition, der satirische Ausblick der Redaktion. Schauen Sie mal, was uns alles erwarten könnte...

Januar

Das neue Jahr beginnt mit einem Riesenwirbel. Im Zwischenahner Kurpark haben Silvesterrowdies doch tatsächlich sieben leere Sektflaschen stehen lassen. Außerdem sammeln Freiwillige zwei Müllsäcke von Böllerdreck sowie ein altes Fischbrötchen auf. Eine Bürgerinitiative fordert nun auch nächtliche Streifen und eine Ausgangssperre nach der Tagesschau – „damit man endlich wieder ruhig schlafen kann“.

In Rastede überrascht Bürgermeister Dieter von Essen mit einer Sensationsnachricht. Für 83 Millionen Euro hat die Gemeinde das Schloss vom Herzog gekauft. „Ein echtes Schnäppchen und ganz wichtig für die Identität unseres Residenzortes“, so der Bürgermeister. Deshalb wolle er nun auch nicht in den Ruhestand gehen, sondern doch für eine neue Amtszeit kandidieren, so von Essen, der im Februar im historischen Schlosssaal sein Büro einrichten wird.

Februar

Das Ammerland friert. Überraschend hat es einen Wintereinbruch gegeben – mit 20 Zentimetern Schnee und Nachttemperaturen im Minusbereich. Doch in den Textilgeschäften gibt es keine warme Kleidung mehr, nur Shorts und Bikinis. „Die Winterware haben wir schon vor Weihnachten komplett abverkauft“, sagt ein Textilunternehmer. Aber für Juni werden wieder Mützen und Handschuhe für die neue Saison erwartet.

Letzte Rettung für warme Mützen: Das Organisationsteam vom Aper Mützenlauf. Das hatte nach dem großen Erfolg vom Dezember mit über 1000 Läufern, die Weihnachtsmützen für den Straßenlauf erhielten, ein gutes Angebot genutzt und 3000 neue Mützen für weitere Läufe bestellt. Leider würden diese nicht verkauft, sondern seien nur für Mützenläufer gedacht, erfuhr die NWZ auf Nachfrage. Angesichts des erneuten Wintereinbruchs werde darüber nachgedacht, kurzfristig einen weiteren Winterlauf anzubieten. Der solle von Apen in die Stadtgemeinde Westerstede und zurück führen.

März

Auf der A 28 wird wieder gebaut. Bereits drei Wochen, bevor die Bagger bei Neuenkruge anrollen, lässt die Oldenburger Bauverwaltung gleich die ganze Strecke bis nach Westerstede sperren. „Die Autofahrer können schließlich auch über die Landstraßen fahren“, heißt es zur Begründung aus dem Oldenburger Amt.

Bagger rollen auch auf dem Turnierplatz in Rastede an. Das gesamte Areal soll saniert werden, damit es den Belastungen der vielen Großveranstaltungen künftig besser standhält. Damit die Bürger die Arbeiten auch aus dem Schlosspark heraus gut verfolgen können, werden vorher noch einige neue Sichtachsen geschaffen. Bis zum sommerlichen Veranstaltungsmarathon soll alles fertig sein.

April

In Zwischenahn wurde wieder ein Riesenwels gesichtet. Angeblich hat er einen Pinscher ins Meer gerissen und verschluckt. Auch nach mehreren Rollatoren soll er geschnappt haben. Es wurde aber keiner der Spaziergänger von dem Riesenfisch verletzt. Da der erste Wels nie gefunden wurde, macht sich nun Bürgermeister Arno Schilling persönlich auf die Suche. Nach drei wagemutigen Meerdurchquerungen steigt er erschöpft aus dem Wasser. „Der Wels ist weg“, sagt Schilling.

In Gristede hat der Dienstwagen von Ministerpräsident Stephan Weil eine Panne. In einem tiefen Schlagloch platzt ein Reifen. Der MP hatte die marode Strecke als Schleichweg zu einem Termin in Westerstede fahren wollen.

Mai

Die A 28 wird wieder für den Verkehr freigegeben. Nach der Panne von Weil im April wurden Nachtschichten und eine Verdoppelung der Arbeiterzahl angeordnet. In Rekordzeit ist die Autobahn saniert.

Die Kommunalwahl in Westerstede kommt der ohnehin klammen Stadt teuer zu stehen. Insgesamt 28 Kandidaten treten zum ersten Wahlgang an. Der Wahlzettel muss von einer Spezialdruckerei im Sonderformat produziert werden.

Archäologische Ausgrabungen in Borbeck im Vorfeld neuer Wohnbebauung sorgen für eine Riesenüberraschung: Weit verstreut werden auf der Fläche im Norden der Ortschaft jede Menge Goldmünzen aus der Erde geholt. Daraufhin beginnt eine Massengrabung: Die Einwohner selbst greifen in der Hoffnung auf reiche Beute zu Schaufel und Hacke und wühlen sich im eigenen Garten durchs Erdreich. Außer einem alten Tonkrug ohne Inhalt wird aber nichts gefunden. Dennoch: Der Mythos bleibt – und noch lange müssen auch auswärtige Schatzjäger von den Grundstücken der Einwohner vertrieben werden.

Juni

Es scheint wieder einen Jahrhundertsommer zu geben. Die Mittagstemperaturen pendeln sich über 30 Grad ein. Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen kommt in seinem neuen Büro im Schloss mächtig ins Schwitzen. Er fordert eine Klimaanlage. Doch der Denkmalschutz verweigert die Zustimmung. „So etwas passt nicht zum Schloss“, heißt es zur Begründung. Entnervt zieht der Bürgermeister wieder zurück in sein altes Büro ins Rathaus und entscheidet sich nun wieder gegen eine erneute Kandidatur als Bürgermeister. Die Sache sei ihm doch „zu heiß“, ist aus seinem Umfeld zu hören.

Bei der vorgegebenen Bestandsaufnahme von Vogelarten im Bereich „Grote Placken“ in Wiefelstede – die 15 Hektar große Fläche soll bekanntlich Wohn- und Gewerbegebiet werden – wird deutlich: Diese Fläche ist Insektenjagdgebiet der nur wenige Gramm schweren und streng geschützten Zwergfledermaus. Einige Exemplare werden dort ausgemacht. Ob die Fläche nun überhaupt noch überplant werden kann, steht in den Sternen: Die Verwaltung stellt sich auf ein langjähriges Verfahren ein.

Juli

Die Weiße Flotte muss den Verkehr auf dem Zwischenahner Meer wegen Niedrigwasser einstellen. Grund ist die andauernde Hitze. Im Rat beschließt man daraufhin eine Seilbahn von Dreibergen zum Kurpark. „Ein tolles Alleinstellungsmerkmal“ findet Bürgermeister Dr. Arno Schilling. „So locken wir neue Touristen an.“

Die Arbeiten zur vollständigen Sanierung des Turnierplatzes in Rastede verzögern sich erheblich. Trotz besten Wetters führt die Gemeindeverwaltung dafür witterungsbedingte Gründe an. Folgen hat das ganze allerdings für die Musiktage und das Landesturnier. Die beiden publikumsträchtigen Veranstaltungen müssen auf den ehemaligen Sportplatz an der Mühlenstraße umziehen. Der steht noch immer zur Verfügung, da weder Politik noch Verwaltung so richtig wissen, was sie mit dem Gelände eigentlich machen sollen.

August

Im ausgetrockneten Meer findet ein neuer Wettkampf statt. Da man wegen des fehlenden Wassers nicht mehr durchs Meer schwimmen kann, organisiert die DLRG ein Tough-Mudder-Rennen. Wer als erster die 3,8 Kilometer durch den Schlamm schafft, gewinnt. Auf den ersten drei Plätzen landen Politiker aus der Gemeinde. „Wir haben halt Erfahrungen mit Schlammschlachten“, begründet einer.

September

Der SSV Jeddeloh hat es wieder in den DFB-Pokal geschafft. Statt der erhofften Bayern wird Erzgebirge Aue zugelost. Durch einen unberechtigten Elfmeter in der Nachspielzeit scheidet der SSV aus. Die Kanalkicker haben den Kanal voll.

Ein drei Viertel Jahr war es ruhig um ihn gewesen, nun gerät er wieder in die Schlagzeilen. Deutschlands bekanntester Bahnübergang in Holtgast. Die neue Signalanlage der Schranken blinkt nicht mehr und zeigt kein Rot mehr an, sondern bleibt konstant schwarz. Bahntrupps waren bereits am Bahnübergang und an der Strecke zwischen Detern und Augustfehn im Einsatz, eine Erklärung gibt es von Seiten der Bahn noch nicht. Mäuse-Alarm und the same procedure as last year?

Ein Duo aus dem Ammerland stürmt die Hitparaden. Alphonso Williams und Bingobär Michael Thürnau.

Oktober

Brückenprobleme in Vreschen-Bokel: Die Bokeler Brücke über das Aper Tief im Zuge des Brückenweges hat im unteren Bereich Risse. Das haben Taucher der Oldenburger Polizei, die Übungseinsätze im Aper Tief absolvierten, festgestellt. Gerade zehn Jahre alt ist das Bauwerk: „Abreißen“ heißt es aus Augustfehn II, schließlich gäbe es genug Brücken über das Aper Tief, die auch die Bokeler nutzen könnten. Eine Unterschriftenaktion für den Abriss wurde gestartet und soll Bürgermeister Matthias Huber übergeben werden, einem Vreschen-Bokeler.

November

Viele haben gerätselt, nun ist es raus: Westerstedes Ex-Bürgermeister Klaus Groß zieht es auf die Showbühne. Bei der Casting-Show „ Senior Voice of Germany“ tritt der 66-Jährige mit dem George-Harrison-Song „My sweet Lord“ an. Erfahrungen als Beatle hat Groß schon. 2018 war er mit drei Freunden als die „De Bietels“ beim Stadtumzug dabei.

Dezember

Klaus Groß schafft es bei „The Voice“ bis in die Live-Shows. Dort ist allerdings auch gleich wieder Schluss für ihn. „Vielleicht hätte ich ein anderes Lied auswählen sollen“, meint der Ex-Bürgermeister selbstkritisch. Den einstigen WM-Kicker-Song „Fußball ist unser Leben“, bringt er zwar genauso locker rüber wie seinerzeit Franz Beckenbauer & Co., doch der Jury reicht das nicht. „Man muss nicht so gut wie Fußballer singen, sondern besser“, meint Jury-Mitglied Sasha.

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