• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Sperrung der A29 in Oldenburg
+++ Eilmeldung +++

Unfall Mit Mehreren Fahrzeugen
Sperrung der A29 in Oldenburg

NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Die jungen Retter aus Apen

19.09.2019

Apen Zwei Skateboarder fahren ineinander. Einer blutet, der andere schreit um Hilfe. Beide beschuldigen sich gegenseitig. Um sie herum stehen neun Jungen und Mädchen aus Apen, beobachten das Geschehen und leisten Erste Hilfe – natürlich ist alles ein Übungsszenario.

Beim dreitägigen Bundeswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes in Merseburg (Sachsen–Anhalt) zeigte das Jugendrotkreuz Apen seine Begabung als Rettungssanitäter. Mit dabei: die zehnjährigen Zwillinge Mia und Lina Schilling. Auch wenn es am Ende nur für den 16 von 18. Plätzen reichte, wissen die Schwestern um ihr Können: „Wir waren Zweiter beim Kreiswettbewerb und Erster beim Landeswettbewerb“, sagt Lina Schilling selbstbewusst. „Die Wettbewerbe waren witzig und super toll“, ergänzt ihre Schwester Mia.

In der Ortsgruppe sind die Zwillinge seit dem Sommer 2016. Damals radelten sie täglich auf ihrem Schulweg vorbei an dem Haus des DRK in Apen, Am Mühlenbach 3, und waren so auf den Geschmack gekommen. Außerdem ist der Vater der beiden Mädchen Rettungssanitäter, da liegt ihr lebensrettendes Engagement nahe.

Es ist die zweite Teilnahme für das Jugendrotkreuz in der Stufe I, in der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren dabei sind. Beim dreitägigen Wettbewerb mussten die Teenager der 18 Landesverbände Übungen zum Team-Building und zur Ersten-Hilfe machen und ihr Wissen über das DRK unter Beweis stellen.

„Es war schon etwas anstrengend, aber auch toll, einmal woanders zu sein“, erzählt Mia Schilling. Für die Betreuer, die die Kinder während der Reise begleitet haben, war das Thema Verantwortung besonders wichtig. „Vor einem so großen Wettbewerb, in dem Teilnehmer aus ganz Deutschland vertreten waren, ist die Anspannung besonders groß“, sagt Gruppenleiterin Ramona Möller.

Auf der Veranstaltung gab es neben den Ersthelfer-Aufgaben auch eine Nachhaltigkeitsbotschaft. Alle Teilnehmer bekamen Teller und Besteck aus Holz. „Die Teller waren etwas klein, vielleicht so groß wie eine CD. Da musste man sich mehrere Portionen holen, um satt zu werden“, scherzt Ramona Möller. Auch abseits vom Turnier gab es für die Kinder einiges zu entdecken. „Wir würden jedem, der noch nie in Merseburg war, die Ruine und das Schloss empfehlen“, erzählt Mia Schilling. An dem Tag, als die Jungen und Mädchen das Schloss besichtigten, fanden dort vier Hochzeiten statt. „So ein Trubel, aber in dieses Schloss würde ich gerne einziehen“, erzählt Lina Schilling.

Zur Belohnung gab es am Ende des Bundeswettbewerbs einen Pokal – für alle Teilnehmer. Nach der Siegerehrung ließen es einige aus der Gruppe noch so richtig krachen auf der Aftershow-Party.

„Wir haben uns aufgeteilt. Einige wollten direkt schlafen und andere haben noch gefeiert“, erzählt Ramona Möller. Für Mia Schilling war der 16. Platz auf jeden Fall ein Grund zum Feiern. „Ich habe noch lange Zeit getanzt und mich sehr gefreut“, sagt sie. Feststeht: Im nächsten Jahr sind die Schwestern Mia und Lina wieder dabei.

Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.