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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Sport: Auf einem Rad geht es rund

22.09.2018

Apen Ich gebe es zu: Ich fuhr nicht das erste Mal auf einem Einrad. Als Kind hatte ich sogar eines. Das letzte Mal saß ich als Zwölfjährige – vor rund 15 Jahren – drauf. „Aber immerhin hat es schon einmal funktioniert“, lacht Karsten Poelmeyer. Er ist der Trainer der Einradgruppen beim Turnverein (TV) Apen.

In der Halle drehen zwei Fahrer und eine Fahrerin schon ihre Runden. Karsten Poelmeyer holt noch ein Rad für mich – dann geht es zu den aufgebauten Kästen. Hier kann ich mich zum Aufsteigen festhalten und auch für die ersten paar Meter. Das klappt trotz der langen Zeit schnell recht gut. „Tja, dann machen wir doch gleich weiter.“

Karsten Poelmeyer nimmt mich an die Hand und wir drehen ein paar Runden durch die Halle. Es dauert nicht mehr lange und schon fahre ich ganz allein – zumindest bis zur Hallenwand. Dass ich auch Kurven fahren muss, wenn ich weiter kommen möchte, fällt mir zu spät ein und ich steige halbwegs kontrolliert vom Einrad ab.

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„Das klappt doch schon ganz gut“, lobt Karsten Poelmeyer. Ich bin ganz erstaunt, dass Balance und Körperspannung ausreichend vorhanden sind. Das sind zwei der wichtigsten Faktoren beim Einradfahren. Außerdem braucht man genug Mut, Gas zu geben, damit man nicht einfach zur Seite kippt.

Auch wenn das Sportgerät nur ein Rad hat, kann man damit auf der Stelle stehen. Dafür muss man das sogenannte Pendeln beherrschen. Der starke Fuß steht unten und bewegt den Reifen leicht vor und zurück, die Hüfte bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung. Ich bekomme es halbwegs hin, zerquetsche dem Trainer dabei aber gefühlt seine Hand.

Ziemlich schnell komme ich ganz schön ins Schwitzen. Damit habe ich nicht gerechnet. „Beim Einradfahren benutzt man viele Muskeln, die man sonst nicht braucht“, erklärt Karsten Poelmeyer. Das merke ich – vermutlich auch noch in den folgenden Tagen.

Die anderen drei üben derweil in der Hallenmitte verschiedene Arten des Aufsteigens. Da ich schon als Kind nicht einmal den einfachen Aufstieg geschafft habe, schaue ich fasziniert dabei zu, wie der 21-Jährige Jannik einfach so in seinen Sattel hüpft und auf der Stelle auf dem Einrad stehen bleibt.

Weiter geht es mit anderen Übungen, darunter der Wheelwalk (engl.: Radlauf). Ich sitze auf dem Einrad, nehme vorsichtig (das vorsichtig gilt vor allem für Anfänger wie mich) meinen linken Fuß vom Pedal und setze ihn so fest auf Reifen und auf die Gabel an der Stange auf, dass sich das Rad nicht bewegt. Der rechte Fuß hängt in der Luft. Dann rolle ich den linken Fuß nach vorne ab und setze den rechten dahinter auf. Zunächst kralle ich mich an der Wand und an Karsten Poelmeyer fest, dann fahre ich nicht mehr so unsicher: Jippie.

Auch wenn die letzte Fahrt 15 Jahre her war, mit ein wenig Übung klappt das Fahren wieder. Ich bin selbst überrascht und etwas stolz.  Die Einradgruppe, die der TV Apen für Kinder bis zur 4. Klasse anbietet, trifft sich donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr. Interessierte für die Kindergruppe sollten sich vorher bei Karsten Poelmeyer unter Telefon  044 89/94 16 91 melden. Alle Kinder ab der 5. Klasse, Jugendliche und Erwachsene treffen sich donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr. Jeder kann vorbeikommen. Der TV Apen hat zehn Einräder, Anfänger müssen keines mitbringen.


Ein Video sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
Manuela Wolbers Redakteurin / Online-Redaktion Ostfriesland
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