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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Arek Blacha bedauert Handball-Ende in Edewecht

08.06.2013

Edewecht Seine Zukunft im Handball sei derzeit noch offen, aber ohne den Sport könne er sicherlich nur schlecht leben. Leider sei es beim VfL Edewecht nicht weitergegangen und dies sitze immer noch tief.

Arek Blacha bringt es auf den Punkt: „Es war eine tolle Zeit mit einem bitteren Ende.“ Als Trainer sei die Arbeit dort bisher sein schönster Abschnitt gewesen. Sportlich und menschlich sei eine klasse Mannschaft herangereift, mit der es Riesenspaß gemacht habe, zu arbeiten. Das Ende beim VfL Edewecht tue ihm persönlich sehr weh.

„Letztlich war dann nichts mehr zu machen“, so Blacha. Man habe die Entscheidungen der Spieler akzeptieren müssen. „Es war aber nicht allein die finanzielle Misere“, erklärt er. „Es gab sicherlich auch Unterschiede in den sportlichen Zielsetzungen. Einige wollen in die Zweite Liga, andere in der Dritten Liga verbleiben.“ Arek Blacha betont: „Der VfL war auf jeden Fall kein teures Team, wie vielerorts behauptet wird.“ Von anderen Vereinen hätten die Spieler weit lukrativere Angebote erhalten. „Zum Schluss aber kamen zu viele ungünstige Dinge zusammen, die letztlich zum Ende der Mannschaft geführt haben.“

Der mehrfache polnische Nationalspieler kam in der Saison 1995/96 zur HSG Varel und war dort als Spieler, Spielertrainer und Jugendcoach tätig. Beim VfL Edewecht fing Blacha in der Zweitliga-Saison 2009/10 zunächst als Spieler an und übernahm im zweiten Halbjahr die Mannschaft als Trainer. Nach der Neuaufteilung der Spielklassen gehörten die Ammerländer zur Dritten Liga West und belegten zunächst Platz sieben in der Saison 2011/12. In der abgelaufenen Serie stand das Team sensationell kurz vor dem Titelgewinn.

Derzeit versucht Blacha immer noch, Abstand zu gewinnen und sich Klarheit für die Zukunft zu verschaffen. Sport, Beruf und Familie müssen in Einklang gebracht werden. Blacha wohnt in Varel und arbeitet als Physiotherapeut in der Reha-Klinik in Oldenburg. Es gebe mehrere Angebote von Vereinen, aber entschieden habe er sich noch nicht.

Für den VfL Edewecht hofft er – man könne offiziell ein Jahr Pause einlegen, dies sei möglich, so Blacha – dass es in der Saison 2014/15 einen Neustart in der Oberliga gibt.

Eine richtige Abschlussfeier für sein altes Edewechter Team stehe noch aus. Dies wolle man bei einem Treffen in etwa zwei bis drei Wochen nachholen.

Manfred Hollmann
Lokalsport
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2610

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VfL Edewecht | HSG Varel

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