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Einradfahrer: Auf einem Rad gegen die Physik

20.09.2014

Apen Am Anfang ist das Einradfahren vor allem eins: wackelig. Wer es selbst einmal ausprobiert hat, kennt das Gefühl, wenn das Rad nach vorn oder hinten wegzurutschen droht. Zum Glück geben aber die beiden Kästen an den Seiten halt. So bleibt wenigstens ein Sturz zur Seite aus.

Aber selbst wenn das Rad sich einmal in eine andere Richtung bewegt, als der Mensch, der oben drauf sitzt: Das Verletzungsrisiko beim Einradfahren ist – für den Laien überraschend – relativ gering. „In den mehr als zehn Jahren, in denen ich den Leuten das Fahren auf dem Einrad beibringe, hab’ ich nur einmal erlebt, dass sich jemand etwas gebrochen hat“, erzählt Trainer Karsten Poelmeyer vom TV Apen. Kein Wunder. Bei Anfängern geht das Gleichgewicht schnell einmal verloren, aber dann landet man in der Regel auf den Füßen. Wer Pech hat, holt sich am Sportgerät selbst ein paar blaue Flecken.

Kurse und Anmeldung beim TV Apen

Eine Kurs für Kinder bis zur vierten Klasse findet immer donnerstags von 16.45 bis 18 Uhr statt. Kinder ab der fünften Klasse fahren direkt im Anschluss von 18 bis 19.30 Uhr. Erwachsene können sich montags von 18.30 bis 19.30 aufs Einrad trauen. Alle Kurse finden in der Sporthalle Apen statt.

Wer Interesse an der Sportart hat, kann entweder direkt zu den Trainingszeiten in die Halle kommen oder sich vorab bei Trainer Karsten Poelmeyer unter Telefon  04489/941691 anmelden. Beim ersten Hineinschnuppern kann zunächst ein Einrad ausgeliehen werden.

Bis der Sitz im Sattel fest genug ist, um alleine über eine längere Strecke zu fahren, dauert es eine Weile. „Wie lang genau, lässt sich aber nicht pauschal sagen. Manche lernen es schneller andere eben langsamer“, erklärt Janina Gellert, die die Einradtruppe trainiert, wenn Poelmeyer einmal keine Zeit hat. Zu alt sei man allerdings nie. Der 43-Jährige fing selbst vor rund 15 Jahren an, die Gruppe gibt es seit 2007. „Der älteste Anfänger, der zu uns gekommen ist, war 63. Mittlerweile ist er 70 – und fährt immer noch – wenn auch hauptsächlich in der Halle“, sagt Poelmeyer. „Das Einzige, was man braucht, ist ein bisschen Ehrgeiz und Durchhaltevermögen.“ Am wichtigsten sei aber, Spaß am Einradfahren zu haben.

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Werden die Grundtechniken beherrscht, erwartet den Neuling eine abwechslungsreiche und spannende Sportart: Auf den Rädern wird Basketball und Hockey gespielt, es gibt Rennräder mit Gangschaltung, deren Fahrer bis zu 50 Kilometer in der Stunde schnell werden. Auf Gelände-Einrädern rasen waghalsige Fahrer Berge hinunter und im „Freestyle“ werden schon mal die Füße ganz von den Pedalen genommen und auf dem Reifen abgestellt oder Sprünge vollführt. Es gibt allein schon unzählige Möglichkeiten, überhaupt aufs Rad rauf zu kommen. „Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, Einrad zu fahren“, erklärt Gellert. Poelmeyer pflichtet ihr bei: „Im Grunde ist man nie fertig. Gerade durch den Austausch mit anderen Vereinen kommt immer etwas Neues hinzu.“

Außerdem: Einradfahren ist gerade für Anfänger anstrengend, weil die Körperspannung ständig aufrechterhalten werden muss. „Dadurch wird der gesamte Körper trainiert“, meinen Gellert und Poelmeyer. Und noch einen Vorteil nehmen Einradfahrer laut Poelmeyer mit: „Die meisten fühlen sich dann auch auf zwei Rädern viel sicherer. Das Gleichgewicht wird geschult, und man lernt seinen Körper kennen. Außerdem nimmt es die Angst vorm Fallen“, sagt der Trainer.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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