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Tennishalle in Westerstede brennt
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Aktualisiert vor 26 Minuten.

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Tennishalle in Westerstede brennt

NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Feenja Bohlken fehlt nur ein Meter

14.05.2018

Aurich /Langefeld Zwei Silbermedaillen haben sich die Straßenboßler aus dem Kreisverband Ammerland bei den Deutschen Meisterschaften in Langefeld gesichert. Feenja Bohlken, KBV Halsbek, und Keno Wessels, KBV Torsholt, freuten sich über ihre Vizemeister-Titel.

Aber der Reihe nach: Bei den Titelkämpfen auf dem Esenser Postweg kam es nicht nur auf Kraft, sondern auch auf das Wurfgeschick und nötige Glück an – etwa in Bezug auf die Leitpfähle oder und den angrenzenden Radweg, auf dem die Kugeln noch so manchen Meter zurücklegen konnten. Der Wettkampf begann mit der Gummikugel. In den beiden Jugendklassen heimsten – wie erwartet – die Gastgeber des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) alle Medaillen ein.

Starke Jugend

Fenna Schonvogel (Schweinebrück) gewann mit 1539 Metern nach zehn Wurf mit 49 Metern Vorsprung die Goldmedaille. „Ich habe konstant gut geworfen und immer dahin, wo meine Mutter Petra als Bahnweiserin stand“, freute sich die 17-Jährige. Bei den Jungen schraubte Thole Garrelts (Willen) die Siegesweite auf 1885 Meter hoch. Silber ging an Keno Wessels (Torsholt/1853 m), Bronze an Andre Ehmen (Neustadtgödens/1724 m).

Bei den Frauen machten die vier FKV-Starterinnen den Titel unter sich aus. Dabei wurde die Südbollenhagenerin Astrid Hinrichs, die für Schweinebrück startet, mit hauchdünnem Vorsprung erneut Deutsche Meisterin. Vor vier Jahren hatte sie mit der Holzkugel gewonnen – damals zusammen, weil metergleich, mit Anke Klöpper. Hinrichs gewann nun mit 1854 Metern und somit nur einem Meter Vorsprung vor Feenja Bohlken (Halsbek/1853 m).

„Nur beim achten Wurf habe ich 100 Meter liegen gelassen“, bilanzierte Hinrichs. Weil Feenja Bohlken in der anderen Gruppe schon vorgelegt hatte, musste Hinrichs mit ihrem Schlusswurf 200 Meter gutmachen. Die Kugel sprang in der Linkskurve von der Straße, rollte auf dem Radweg unaufhaltsam weiter um – begleitet von Hinrichs Jubelschrei – noch einen Meter an der Kugel von Feenja Bohlken vorbeizutrudeln. „So knapp den Titel verpasst zu haben, ist schade“, bilanzierte die Halsbekerin: „Ich bin aber trotzdem zufrieden, weil es besser als erwartet lief und ich im Training noch Probleme mit den Rillen hatte.“

Bei den Männern gewann sensationell Torge Meister vom Verband Schleswig-Holsteinischer Boßler (VSHB) mit 2216 Metern. Der 19-Jährige warf wie ein Uhrwerk. Da blieb für Harm Weinstock (Rahe/2198 m) nur Silber. Michel Albers (Ruttel/2074 m) fehlten als Fünfter 90 Meter zu Bronze. Simon Quathamer (Bredehorn/1822 m) wurde Siebter.

Beim Werfen mit der Holzkugel holte der FKV alle zwölf Einzelmedaillen. In der weiblichen Jugend begann Anouschka Mönck (Grabstede) schwach. Die spätere Vizemeisterin Alina Janssen (Marx/1476 m) lag anderthalb Würfe vorn. „Die letzten fünf Wurf habe ich aber alle getroffen“, freute sich die 16-jährige Mönck, deren Siegesweite 1521 Meter betrug.

Ihr Bruder und Vereinskamerad Leon Mönck gewann Gold mit 2043 Metern. Bei seinem vorletzten Wurf hatte der 17-Jährige das Glück des Tüchtigen: Die Kugel sprang in der Kurve vom Radweg wieder zurück auf die Straße. Zum Goldrang musste er dann noch 140 Meter gutmachen. „Da habe ich eine Granate geworfen“, freute sich Leon über seine bärenstarken letzten Wurf. Silber ging an Malte Albers (Ruttel/1983 m), Bronze an Jonathan Meyer (Salzendeich/ 1721 m).

„Boßlerin des Jahres“

Die „Boßlerin des Jahres“ Anke Klöpper dominierte indes bei den Frauen. Die Südarlerin schraubte die Siegesweite auf 1886 Meter hoch. „Das war ein bombastisches Wochenende für mich“, erklärte Klöpper hochzufrieden.

Bei den Männern holte sich Manuel Feddermann (Reepsholt/2269 m) den DM-Titel, nachdem er vor einer Woche an gleicher Stelle schon die Championstour gewonnen hatte. Überraschend nicht gut zurecht fand sich diesmal FKV-Leistungsträger Matthias Gerken aus Kreuzmoor als Elfter mit mäßigen 1724 Metern.

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