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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

10. Ammerländer Skat-Tage In Bad Zwischenahn: 300 Spieler geben sich Kontra

02.12.2019

Bad Zwischenahn Zu einem Familientreffen der besonderen Art kam es am Wochenende in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn: Ludger Bünnemeyer, Kurt Schneider und Horst Kaptein hatten zu den 10. Ammerländer Skat-Tagen eingeladen – und alle kamen. Bei maximal 75 Tischen in der Wandelhalle war das Kontingent von 300 möglichen Plätzen schnell vergeben. Aus ganz Deutschland waren die Freunde des Geschicklichkeitsspiels angereist, um an drei Tagen um den Bad Zwischenahn-Cup, den Wels-Cup und den großen Ammerland-Pokal zu wetteifern.

Unter den vielen Teilnehmern weilte auch Rosita Rodehüser aus Elsfleth, die amtierende Präsidentin der International Skat Players Association (ISPA World e.V.). Sie betreibt auch die vielbesuchte Website „Euroskat. com, auf der Menschen mit eingeschränkter Mobilität trotzdem miteinander und gegeneinander ihrem Hobby frönen können. Seit 2016 ist das Skat-Spiel als immaterielles Kulturerbe der Deutschen von der Unesco-Kommission anerkannt.

Die Gäste wurden von Kurt Schneider (81) vom Skat-Club „Die Weißen Tauben“ im Kurort herzlich willkommen geheißen. Auch Schirmherr, Bürgermeister Dr. Arno Schilling lobte in seinem Grußwort das ehrenamtliche Engagement der aktuell 22 Mitglieder des Clubs. Er betonte, dass sich der Kurort mit seinem Lichterglanz voll auf die Gäste eingestimmt habe. Gleichzeitig versprach Schilling, dass im nächsten Jahr, dem 20-jährigen Gründungsjahr des Vereins, der Lesesaal und der Wintergarten noch hinzugenommen werden könnten, um somit die Teilnehmerzahlen deutlich zu steigern.

Vor Turnierbeginn ehrte Christian Haake, 1. Vorsitzender des Wirtschaftsforums Bad Zwischenahn mit einem „Meer-Taler“-Geschenk die 16 Teilnehmer, die keines der bisherigen zehn Turniere versäumt hatten. Durch ein lautstarkes „Gut Blatt“ wurde dann das hochrangig besetzte Turnier eröffnet. Wer gedacht hatte, in einer reinen Männerdomäne zu sein, wurde eines Besseren belehrt. Knapp 40 Frauen hatten ihre Startkarte abgeholt. Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von Ende 30 bis in die Achtziger. In den verschiedenen Spielrunden wurden etwa 180 neue Kartenspiele verbraucht.

Kurt Schneider, Deutscher Seniorenmeister 2010, unterstrich die erforderliche äußerste Konzentration beim Skatspielen: „Der Kopf ist immer aktiv. Permanent muss im Zahlenraum des kleinen und großen Einmaleins gerechnet werden. Skatspielen ist Brain-Gym und kann einer frühen Vergreisung vorbeugen. 60 Prozent des Spiels sind Glück, 40 Prozent sind Können, aber gerade im Turniersport kommt die Erfahrung noch als wesentlicher Erfolgsfaktor hinzu.“

Interessierte sind jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr in den Museumskroog Junker zu Spekken eingeladen, um sich im Skat zu versuchen.

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