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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Ohne Navi bis zum Nordkap und zurück

16.04.2019

Bad Zwischenahn Lange Autofahrten stehen bei vielen Menschen nicht ganz oben auf der „Will ich unbedingt machen“-Liste. Anders bei Roman (25), Sascha (28) und Mirko (22) Ripken: Die drei Bad Zwischenahner wollen im Juni rund 7500 Kilometer zurücklegen – in einem 25 Jahre alten Volkswagen T4.

Die Baltic-Sea-Circle-Rallye

Organisiert wird die Rallye vom „Superlative Adventure Club“ aus Hamburg. Es ist nicht die einzige Rallye des Veranstalters, aber laut eigener Auskunft „die nördlichste Europas“. Sie wird in diesem Jahr zum neunten Mal angeboten.

Das Racing Team aus dem Ammerland fährt mit einem VW T4, Diesel, von 1994.

Die Reise wird das Team und ihr Auto, welches sie spontan „Donatello“ getauft haben, durch mehrere Länder führen: Von Hamburg aus geht es nach Dänemark und Schweden, von dort über Norwegen, den Polarkreis und Lappland zum Nordkap. Danach führt die Fahrt durch Finnland oder Russland und das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) über Polen zurück nach Deutschland.

Start der Rallye ist am Samstag, 15. Juni, auf dem Fischmarkt in Hamburg. Dort kommen die Teams, rund 300 sind es in diesem Jahr, hoffentlich alle am Sonntag, 30. Juni, wieder an.

Die Ripken-Brüder sammeln für das Tierheim Oldenburg und das Kinderhospiz Oldenburg. Die Spendenseite gibt es im Internet:

Auf Facebook ist das Team auch zu finden:

    bit.ly/ammerlaender

   bit.ly/ammerlaender-fb

Der Anlass: Die Baltic-Sea-circle-Rallye, die im Juni in Hamburg startet (siehe Infobox). Rund 300 Teams gehen dann an den Start, um durch Skandinavien zum Nordkap und dann über Finnland oder Russland und das Baltikum wieder zurück nach Hamburg zu fahren. Abenteuerlust gehört dazu, genau wie die Sammlung für den guten Zweck: Jedes Team muss mindestens 750 Euro für selbst ausgewählte Projekte sammeln. Die Ripken-Brüder haben sich als „Ammerländer Racing Team“ für das Tierheim und das Kinderhospiz Oldenburg entschieden.

Anders geplant

Dass die drei Brüder überhaupt zusammen in einem alten T4-Bulli um die Ostsee fahren, war ursprünglich so gar nicht geplant. „Eigentlich wollten wir mit einem Lada fahren“, sagt Roman, der zudem mit seiner Freundin die Rallye antreten wollte. Als die dann doch einen Rückzieher machte, fragte er seine Brüder, die sagten spontan zu – und der angedachte Lada stellte sich als zu klein für drei Personen plus Gepäck für 16 Tage heraus.

Also mussten sie erstmal ein passendes Gefährt finden und für die Rallye flott machen. Vom Veranstalter vorgegeben ist dabei unter anderem das Alter: mindestens 20 Jahre. Zum Glück spielt das den Dreien in die Karten, denn Sascha ist eigentlich Kfz-Meister, auch wenn er nicht mehr in dem Beruf arbeitet, und seine beiden Brüder Hobby-Schrauber. Zelten, denn während der Rallye ist oft Wild-Camping angesagt, sind alle drei auch schon gewesen. Ansonsten bereiten sich die Brüder, die keine Rallye-Erfahrung haben, nicht gesondert vor. „Was willst da machen?“, fragt Mirko. „Autofahren können wir“, fasst Roman eine der wohl wichtigsten Voraussetzungen für das Abenteuer „Baltic Sea Circle“ zusammen.

Autobahn? Verboten!

„Aber wer von euch kann eigentlich Karte lesen?“ – Eine Frage, die sich in der Praxis zeigen wird, denn: Navigationsgeräte sind auf der Tour von Hamburg bis zum Nordkap und wieder zurück verboten, Autobahnen ebenso. Herausforderungen, die das Team pragmatisch sieht. „Kompass raus und erstmal Richtung Norden fahren. Und nach dem Nordkap in Richtung Süden“, gibt Sascha zu bedenken.

Aber warum tun sich die Ammerländer die Tort(o)ur um die Ostsee eigentlich an? Abenteuerlust gehört für sie dazu, aber auch: „Wir wollen einfach unseren Spaß haben“, sagt Simon. Auf Sieg wollen sie nicht fahren, sondern eher die Reise durch Skandinavien und das Baltikum nutzen, um sich besondere Orte anzusehen. „Deswegen versteh ich auch nicht, was das Racing im Teamnamen zu suchen hat“ gibt Mirko zu bedenken.

Entspannt gespannt

7500 Kilometer, oder mehr, je nach Sightseeing-Umwegen, zusammen in einem Auto, das hätten sich Sascha, Mirko und Roman früher nicht träumen lassen. Die Erinnerungen an Familienurlaube fasst Mirko so zusammen: „Dass wir heute zusammen an einem Tisch sitzen können, wirkt da wie ein Wunder.“ Die drei Brüder müssen lachen. Wunder hin oder her: „Wir sind auf jeden Fall gespannt auf die Rallye“, sagt Sascha.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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