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Ballons bleiben bei Zwischenahner Woche wohl am Boden

13.09.2019

Bad Zwischenahn Die Entscheidung der Stadt Gütersloh, das dort auf öffentlichen Flächen und bei städtischen Veranstaltungen künftig keine mit Helium gefüllten Ballons mehr in die Luft steigen dürfen, hat auch in Niedersachsen für Diskussionen gesorgt.

Bei Hochzeitsfeiern sind mit guten Wünschen versehene Ballons ebenso beliebt wie bei Festen als Wettbewerb für Kinder. Auch bei der Bad Zwischenahner Woche gibt es seit vielen Jahren den Luftballonweitflug-Wettbewerb. Die Kinder, deren Ballon die weiteste Strecke zurücklegen, bekommen einen Preis – vorausgesetzt, jemand findet die am Luftballon befestigte Karte und schickt sie zurück zum Verein Bad Zwischenahner Woche.

Bereits im Vorfeld der 44. Bad Zwischenahner Woche in diesem Jahr hatte der Verein sich allerdings Gedanken um diesen Wettbewerb gemacht und tatsächlich hat der Wettbewerb vermutlich zum letzten Mal stattgefunden, sagt Reinhard Flohr, Vorsitzender des Vereins. Natürlich spiele bei dieser Überlegung der Umweltschutzgedanke eine Rolle. Luftballons, auch solche aus Naturlatex können, wenn sie einmal gelandet sind, zur tödlichen Gefahr für Vögel werden, die das weiche Material verschlucken oder sich in den daran befestigten Schnüren verfangen.

Für den Vereinschef spielt aber auch noch ein anderer Aspekt eine Rolle. „Nach dem Wettbewerb in diesem Jahr sind nur zwei Karten zurückgeschickt worden“, so Flohr. „Das rechtfertigt den Aufwand nicht. Die endgültige Entscheidung wolle er natürlich nicht allein treffen, so Flohr, das müsse eine Entscheidung des Vereins sein.

Anders als in Gütersloh gibt es in Bad Zwischenahn derzeit keine Überlegungen der Gemeinde, entsprechende Aktionen zu verbieten – obwohl Bürgermeister Arno Schilling gegenüber der NWZ deutlich machte, dass er das steigen lassen von Luftballons für nicht mehr zeitgemäß hält. Für ein generelles Verbot gebe es aber ohnehin keine Rechtsgrundlage, nimmt der Bürgermeister an, möglich wäre höchstens ein Verbot auf öffentlichen Flächen – so wie in Gütersloh.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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