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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Kreisligist wirft Wiefelstede aus Pokal

30.07.2018

Bad Zwischenahn Noch lange nach dem Abpfiff saßen Mario Anderer und Ingo Peters, die Trainer der Bezirksliga-Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede, noch auf der Trainerbank in Rostrup. Gerade hatte ihr Team in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen den VfL Bad Zwischenahn aus der Kreisliga mit 3:4 (1:1) verloren. Sie grübelten darüber nach, was passiert, wäre, wenn Nico Heibült in der 81. die Großchance zur 4:3-Führung genutzt hätte. Doch der Wiefelsteder Angreifer scheiterte aus kurzer Distanz, während auf der anderen Seite der eingewechselte Tim Brunken kurz vor dem Ende der Partie den Siegtreffer für die Zwischenahner erzielte.

Löwen spielfrei

Kampflos in die zweite Runde des Bezirkspokals sind unterdessen die Fußballer des FC Rastede eingezogen. Bereits am Samstagabend ereilte die Löwen die Nachricht, dass der Landesliga-Absteiger TSV Oldenburg aus „organisatorischen Gründen“ nicht zum Pokalspiel in Rastede am Sonntag antreten werde, teilte FC-Fußballobmann Hartmut Böhmann mit.

Statt des Pokalspiels legten die Rasteder am Sonntag eine lockere Trainingseinheit ein, um sich auf das Zweitrunden-Duell mit dem VfL Bad Zwischenahn vorzubereiten. Das Heimrecht liegt beim Kreisligisten aus Bad Zwischenahn.

Datiert ist das Spiel zwischen dem VfL und den Rastedern erst einmal für Sonntag, 5. August, um 15 Uhr. Im Vorfeld der Partie ließen die Teams aber bereits durchscheinen, dass sie nicht abgeneigt wären, bereits am Freitag oder Samstag zu spielen.

„Es war ein offenes Spiel, das auch hätte anders ausgehen können. Das Team hat viele Rückschläge weggesteckt und nie aufgegeben. Dafür haben sie unser Lob verdient. Die Tore haben wir aber zu einfach bekommen“, sagte Peters: „Bad Zwischenahn hat das heute gut gemacht. Für uns wäre ein Sieg, besonders für die Moral, gut gewesen.“

Auf der anderen Seite hatte VfL-Co-Trainer Andre Nannen nur Lob für seine Mannschaft übrig. „Was die Mannschaft an Kondition und Disziplin gezeigt hat, war bärenstark. Wir haben unseren Matchplan erstklassig umgesetzt und auch am Ende noch an unsere Chance geglaubt“, lobte Nannen, der Trainer Stefan Jasper vertrat.

Der Matchplan der Gastgeber ging schon früh auf. Bereits in der 2. Minute konnte der Bezirksligist einen Freistoß nicht richtig klären, den Nachschuss verwandelte Lamine Ngaidio zur Führung für den VfL. Danach übernahm der SVE die Kontrolle, hatte mehr Ballbesitz, konnte aber nur Halbchancen herausspielen. Der Aufwand der Gäste wurde erst fünf Minuten vor der Pause belohnt. Bei einem Konter wurde Jan Fehler gut freigespielt und traf zum Ausgleich während die Zwischenahner auf Abseits plädierten.

Im zweiten Durchgang waren es wieder die Zwischenahner, die zuerst jubeln konnten. Der stark im Zentrum aufspielende Ngaidio eroberte im Mittelfeld den Ball, spielte auf Moritz Zaher, der seinen Bruder Julius bediente, der dann zur erneuten Führung traf (51.). Das 2:1 währte aber nicht lange. Nur eine Minute später kam Joshua Winter im Duell mit Georg Carstens zu Fall, Schiedsrichter Pascal Gebken entschied auf Elfmeter für die Wiefelsteder. Nico Heibült lief an und traf sicher zum Ausgleich.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Erst traf erneut Julius Zaher zum 3:2 für die Gastgeber (62.), ehe Winter mit einer Kopfball-Bogenlampe erneut ausgleichen konnte (64.). Als die Zuschauer sich schon innerlich auf das Elfmeterschießen eingestellt hatten, nutzte Brunken seine Chance. Nach einem Eckball konnten die Wiefelsteder den Ball nicht klären, am Pfosten stand Brunken goldrichtig und traf per Volleyschuss zum Siegtreffer (89.).

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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