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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Rastede scheitert erneut in Zwischenahn

29.07.2019

Bad Zwischenahn Dass nicht immer die spielbestimmende Mannschaft eine Fußballpartie gewinnt, bewies am Sonntag erneut ein Ammerländer Duell in der ersten Runde des Bezirkspokals. Im Stadion in Bad Zwischenahn hatte der FC Rastede mehr vom Spiel, mehr Ballbesitz und auch die Mehrzahl an Chancen. In der zweiten Pokalrunde steht aber der gastgebende VfL, der sich mit 2:1 (1:0) durchsetzte.

„Wir sind heute ein wenig glücklich weitergekommen“, musste auch der neue VfL-Trainer Helge Hanschke nach der Partie zugeben. Ähnlich sah es Rastedes Co-Trainer Kito Danylo: „Ich ärgere mich über diese Niederlage besonders, weil sie vermeidbar war. Wir haben uns das Leben selbst zu schwer gemacht.“

2. Pokalrunde

Die zweite Runde des Bezirkspokals wird unter der Woche ausgetragen. Der VfL Bad Zwischenahn trifft am Mittwoch, 7. August, auf den TuS Obenstrohe. Der Friesländer Bezirksligist hatte in der ersten Pokalrunde ein Freilos gezogen. Als klassentieferes Team hat der VfL Heimrecht, Anstoß soll um 19 Uhr sein.

Bei den hohen Temperaturen hatten die Löwen mehr Ballbesitz und kombinierten auch häufig gut bis in die Zwischenahner Hälfte. Was meist jedoch fehlte, war eine gute Idee für den letzten Pass oder ein druckvoller Abschluss. Und während sich die Rasteder vorne abmühten, reichte in der Defensive eine Unaufmerksamkeit, um die Zwischenahner in Führung gehen zu lassen. Bei einem Rückpass versprang FC-Torhüter Roy Schleinecke der Ball und rollte über seinen Fuß zum 1:0 (26. Minute) ins Tor.

Durch das Erfolgserlebnis ein wenig beflügelt fanden nun auch die Gastgeber besser in das Spiel. „Vor der Führung hatten wir sehr wenig Zugriff und sind auch bei den zweiten Bällen zu wenig nachgegangen. Beim Führungstreffer haben wir zum ersten Mal Druck gemacht – und sind gleich belohnt worden“, lobte VfL-Coach Hanschke sein Team.

Nachdem Dietrich Schremser für den VfL in der 40. Minute den ersten Abschluss auf das FC-Tor abgab, hatten auch die Gäste vor der Pause noch eine gute Möglichkeit. Nach einem geblockten Schuss von Stephan Reinken verzog Julian Milz aber freistehend völlig und setzte den Ball deutlich über das Tor.

Nach der Pause erhöhten die Rasteder um dem im Mittelfeld sehr emsigen Matthias Grimm das Tempo noch einmal. Zunächst köpfte Christopher Nickel über das Tor (47.), in der 69. Minute machte es der Angreifer aber besser. Von Grimm freigespielt tunnelte er VfL-Keeper Kai Böseler, die Innenverteidiger konnten den Ball nicht mehr vor der Linie klären. Sogar die Führung wäre für die Rasteder möglich gewesen. Doch ein Kopfball von Fokko Kramer, der von Matthis Nee noch berührt wurde, landete nur am Pfosten (76.).

Doch auch der VfL hatte noch einen guten Angriff im Programm. Nach einer Rasteder Ecke wurde Dietrich Schremser mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Der Angreifer behielt in der 77. Minute die Nerven, zog einen Sprint über den halben Platz an und traf zum 2:1-Siegtreffer ins lange Eck.

„Als Rastede auf die Führung gedrängt hatte, haben wir mehr Räume bekommen. Einmal haben wir diesen Platz mit dem tollen Konter bestens genutzt. Sonst haben wir uns aber meist zu weit hinten rein drücken lassen“, sagte VfL-Trainer Helge Hanschke.

Kito Danylo hingegen haderte damit, dass seine Löwen im Angriff nicht clever genug agiert hatten. „Wir haben viel zu wenig flach und direkt gespielt. Auf die vielen Chipbälle konnte sich Bad Zwischenahn schnell einstellen. Deshalb sind wir nicht zu so vielen klaren Chancen gekommen, wie es möglich gewesen wäre“, ärgerte sich Danylo.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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