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NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Was bleibt von „100 Jahre Bad“?

31.12.2019

Bad Zwischenahn Heute ist der letzte Tag des Jubiläumsjahres „100 Jahre Bad“ – 1919 erhielt der Kurort, der im Volksmund schon eine ganze Zeit „Bad Zwischenahn“ genannt wurde, diesen Titel auch offiziell. Klar, dass ein Jahresrückblick sich ganz besonders mit diesem Anlass beschäftigen muss – schon weil das nächste Jubiläum nicht mehr fern ist: 2024 jährt sich die erste Erwähnung Zwischenahns und der St.-Johannes-Kirche zum 900. Mal. Und einige Ideen aus dem Jahr 2019 sind es durchaus wert, recycelt zu werden.

Veranstaltungen

Das Jahr 2019 hat einige neue und sehr erfolgreiche Veranstaltungsformate gesehen. Das ging los mit den Gästeführern der Gemeinde. Besonders die Kostümführung „Wo bleibt denn bloß der Kofferträger?“ war ein Riesenerfolg. Nicht nur Touristen, sondern auch viele Zwischenahner ließen sich humorvoll von Kofferträger Jan, Käthe Becker und weiteren Darstellern durch die Geschichte des Kurortes führen. Aber auch andere Jubiläumsführungen und die „Bad Geschichten“ im Junker van der Spekken waren große Erfolge.

Ebenfalls in Erinnerung bleiben wird die „längste Frühstücksmeile am Meer“ am 19. Mai. Entlang des Seeufers frühstückten 100 Besucher gemütlich und bei bestem Wetter an Bierbänken. Für die Veranstalter von Gemeinde und Bad Zwischenahner Touristik war das ein Kraftakt, für die Gäste ein wunderbar entspannter Sonntagmorgen.

Aber auch Veranstaltungen mit Tradition waren in diesem Jahr besonders. „Aus Quer durchs Meer“ wurde der Meertag. Zusätzlich zum Schwimmwettbewerb hatten die DLRG und die Touristik eine Wasserski-Show, Neptuntaufe und Luftmatratzenrennen auf die Beine gestellt und damit vielen Gästen einen tollen Tag am Wasser beschert. Und dann war da ja noch die Zwischenahner Woche. Hier ist es vor allem den vielen Vereinen und Gruppen zu verdanken, dass tausende Zuschauer am Straßenrand endlich mal wieder einen tollen Festumzug erlebt haben.

Nicht alle Veranstaltungen wurden zum Erfolg – so fiel der geplante Tag der Vereine mangels Beteiligung mehr oder weniger stillschweigend aus und der als rauschendes Finale geplante Festball im November eine ganze Nummer kleiner als geplant.

Festzuhalten bleibt: Spätestens zum 900-Jahre-Jubiläum wäre es Zeit, einige dieser Formate wieder zu beleben.

Farbe für den Ort

Eine bleibende Erinnerung ist der über Jahre mit viel Aufwand neu gestaltete Kurpark, aber auch an anderer Stelle im Kurort gibt es Farbtupfer, die bleiben werden. Da sind zum einen die Mainzelmännchen-Ampeln, die an ihren Erfinder Wolf Gerlach erinnern, der ab 1988 bis zu seinem Tod im Jahr 2012 in Bad Zwischenahn gelebt hat. Und auch die großen und bunten Pflanzkübel, die dem Ortskern ein wenig mehr Farbe verliehen haben, können in den kommenden Jahren wieder aufgestellt werden.

Was sonst wichtig war

Apropos Ampeln: Auch außerhalb des Jubiläumsjahres gab es in der Gemeinde denkwürdige Momente: So am Melmweg in Ekern, wo es für die Dorfbewohner endlich grünes Licht für eine sichere Überquerung der Edewechter Straße gibt. 22 Jahre hatte der Ortsverein Ekern dafür gekämpft, eine Bedarfsampel für Fußgänger zu bekommen – rekordverdächtig.

Rekordverdächtig ist auch die Arbeit der Ev. Kindertagesstätte „Lüttje Lü“ in Aschhausen. Für den Deutschen Kita Preis hat es letztlich zwar nicht gereicht, aber immerhin darf sich die Tagesstätte an der Herbartstraße zu den zehn besten Tagesstätten Deutschlands im Jahr 2019 zählen und räumte bei einer Online-Leserabstimmung den ersten Platz ab – ein Knaller.

Einen Knall gab es auch in Rostrup. Nicht etwa, weil endlich ein baufertiger Plan für das ehemalige Gelände des Bundeswehrkrankenhauses auf dem Tisch läge, sondern weil auf dem Gelände eine rund einen Meter lange und mit 115 Kilogramm Sprengstoff gefüllte Fliegerbombe gefunden wurde, die nach einer Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst am 15. Mai gesprengt werden musste. Und auch in Rostrup gab es ein Jubiläum: Am 31. März feierte die BBS Ammerland ihr 50-jähriges Bestehen und damit 50 Jahre berufliche Bildung in Rostrup.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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