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Harter Kampf gegen Wind und Wellen

12.08.2019

Bad Zwischenahn Meist ist das Zwischenahner Meer ja ziemlich spiegelglatt. Doch wenn einmal im Jahr „Quer durchs Meer“ geschwommen wird, dann müssen die Teilnehmer mit Gegenwind und ordentlichen Wellen rechnen. So war es im vergangenen Jahr und auch wieder am Samstag bei der achten Auflage der wohl beliebtesten Schwimmveranstaltung im Nordwesten.

Als die DLRG am 1. Mai die Online-Anmeldung freigeschaltet hatte, waren die 400 Plätze diesmal schon nach 1.45 Stunden komplett ausgebucht, berichtete DLRG-Sprecher Ralf Zimmermann. Am Samstag machten sich dann immerhin 390 Schimmer auf den 3,2 Kilometer langen Weg von Dreibergen zum Kurpark. Nicht alle Teilnehmer kamen in Ziel. „Wir hatten 30 bis 40 Zentimeter hohe Wellen, einige Schwimmer mussten wir gleich am Anfang wieder aus dem Wasser holen, berichtete Stefan Wirwal von der DLRG.

Die beiden ältesten Teilnehmer waren Gerhard Daro aus Ostfriesland mit 82 Jahren und der Zwischenahner Klaus Wolf, 80 Jahre und Mit-Erfinder von „Quer durchs Meer“. Ich bin nur im Zickzack geschwommen“, sagte Wolf, der als Vorletzter ins Ziel kam, beim Interview mit Chef-Organisator Ralf Zimmermann. „Durch die Wellen wusste ich teilweise gar nicht, wo ich bin. Ich kam mir vor wie ein Kampfschwimmer.“ Die 150 Helfer an Land und auf den 29 eingesetzten Booten hatten alle Hände voll zu tun bei dem böigen Wind.

Von dem ließ sich der Oldenburger Andreas Stein nicht beeindrucken. In 45.50 Minuten krauelte er durchs Meer. Zwei Minuten später folgte Dirk Rönsch als Zweiter. Platz drei holte sich die beste Frau, Lea Schilling aus Bremen (49.30 Minuten).

Damit war sie fast doppelt so schnell wie ein anderer Schilling. Bürgermeister Dr. Arno Schilling (2.05 Stunden) unterlag im Duell mit Kurdirektor Dr. Norbert Hemken (1.36) deutlich.

Dass das Durchkommen wichtiger ist als Zeiten, bewies Astrid Puls. Nach 3.05 Stunden kam sie als letzte ins Ziel – und wurde mächtig gefeiert. Auch 2020 wird es wieder am Samstag vor der Zwischenahner Woche „Quer durchs Meer“ geben. Vermutlich am 1. Mai wird die Anmeldung wieder freigeschaltet. Und es soll aus Sicherheits- und Organisationsgründen trotz der großen nachfrage bei 400 Startplätzen bleiben.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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